Christlich-Schwul-LesBischer Stammtisch Dresden

CSD Ministand und Tagesausklang 2021

Der Christlich-Schwul-LesBische-Stammtisch Dresden beim CSD Tagesausklang, 4.9.2021 bedankt sich beim CSD e. V. Dresden für die Unterstützung
und Ermöglichung für einen kleinen Stand. Danke. Der Dank gilt auch allen Mitmachern und Helfern

5. September 2021 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

TAGESAUSKLANG 4. 9. 22:15

Plakat Tagesausklang CSD

Kommt bitte Zahlreich, es wird ein interessanter Gottesdienst. Für den Stand beim CSD
am 4.9. benötigen wir noch helfende Hände. Der Stand steht von 14 bis 18 Uhr im Alaunpark. Bitte meldet euch bei Markus Raschka

25. August 2021 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Gratulation zum 100. Jubiläum

 7. Mai 2021 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Osterzeit

Liebe Freundinnen und Freunde,

Jesus wurde am Karfreitag des Jahres 30 (oder 31) gekreuzigt,

war tot und ist am übernächsten Tag, dem Ostertag, auferstanden.

Nur – wie war das damals?

Und: was bedeutet Auferstehung, und warum feiern wir heute

noch Ostern?

Zur ersten Frage hier der Link zu einem Gespräch mit der jüdischen Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Ruth Lapide:

https://www.youtube.com/watch?v=WZsqSlRjSd0 (nur der Anfang wirkt

ein bissel akademisch).

Die zweite Frage kann nur jede(r) für sich selbst beantworten: habe ich

schon einmal erlebt, dass mir Undenkbares geschieht? In

Hoffnungslosigkeit

etwas undenkbar Schönes, Warmherziges? Ein Ruf? Gar eine Berufung?

Und kann ich mir vorstellen, dass mir auch in Zukunft Undenkbares

geschehen könnte? Ostern „erklären“ geht nicht. Der Tod ist erklärbar,

aber dass das Ende nicht das Ende ist, ist nicht erklärbar. So hat jede(r)

auf die Frage, was ihr/ihm Ostern ist, eine andere Antwort, und das ist

okay so.

In diesem Sinne wünschen wir Euch ein GESEGNETES OSTERFEST!

3. April 2021 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Trauriger Anlass. Wir lassen uns nicht entmutigen

Liebe Freundinnen und Freunde,

voll Herzlichkeit und Mitgefühl über uns: https://www.youtube.com/watch?v=et5RCNM5ZjY&t=30215s –> Zeitraum 6:55:24 bis 6:59:45. Umso enttäuschter

seine heutige Reaktion: https://www.bistum-dresden-meissen.de/aktuelles/statement . 

Noch vor Kurzem – am 5. Februar – sprach Bischof Heinrich Timmerevers

Herr Pfarrer Gehrke, Pfarrei St. Elisabeth Dresden, der „Hausherr“ der Herz-Jesu-Kirche, schrieb uns vor wenigen Minuten:

Die römische Glaubenskongregation hat in einer Stellungnahme die aktuelle katholische Lehre bekräftigt, dass Segnungen homosexueller Paare in der katholischen Kirche nicht möglich sind. Dass dies jetzt nochmal ausdrücklich unterstrichen wird, dürfte eine Reaktion auf die entsprechenden Diskussionen bei uns in Deutschland und in vielen anderen Ländern sein, in welchen genau das von vielen katholischen Christ*innen befürwortet und gefordert wird, inzwischen auch von einigen Bischöfen. Die traditionellen theologischen Begründungen für die Bewertung von Homosexualität als Sünde sind nach heutigem allgemeinen naturwissenschaftlichen und auch bibelwissenschaftlichen Erkenntnisstand ja mehr als fragwürdig. Daher sind hier Änderungen der bisherigen kirchlichen Lehre überfällig. Deshalb gibt es in der katholischen Kirche also nach wie vor eine offene innerkirchliche Diskussion, die durch ein päpstliches Machtwort nicht beendet werden wird. Die Reaktionen auf das Wort aus Rom sind in der katholischen Kirche Deutschlands daher auch sehr unterschiedlich: Einige konservative Bischöfe, aber auch manche Gläubige begrüßten die römische Äußerung, aber die offizielle Reaktion der Deutschen Bischofskonferenz lautet – frei übersetzt: „Wir nehmen das zur Kenntnis und werden weiter darüber diskutieren.“ Und viele katholische Gläubige – das habe ich in Gesprächen seither immer wieder gehört – sind fassungslos und wütend über diese römischen Aussagen. Hier findet also ein Konflikt in der katholischen Kirche statt, von dem ich hoffe, dass er im Ergebnis zu Veränderungen der heutigen kirchlichen Position führen wird. Ich bedauere sehr, dass durch diese römische Verlautbarung bei vielen Menschen neue Schmerzen verursacht und alte Wunden aufgerissen werden. Dass die ökumenischen Queergottesdienste des Christlichen Schwul-LesBischen Stammtisches Dresden in der katholischen Herz-Jesu-Kirche stattfinden, freut mich um so mehr, als es angesichts dieser Verletzungen nicht selbstverständlich ist, dass queere Menschen gern in einem katholischen Kirchenraum Gottesdienst feiern möchten. Seitens unserer Gemeinde sind Sie jedenfalls herzlich willkommen!

Herzliche Grüße
Pfarrer Michael Gehrke

Leider empfinden auch aktive römisch-katholische Christen innerhalb des Christlichen Schwul-LesBischen Stammtisches Dresden seit gestern die Verpflichtung, sich von unserer gemeinsamen Jesus-Nachfolge abzuwenden – in die Einsamkeit.

Wir bitten alle lesbischen, schwulen, bi, trans*, inter und anders queeren römisch-katholischen Christen unter uns, nicht dem Buchstaben des Gesetzes zu folgen, sondern auf die Wärme und Herzlichkeit zu rechnen, die von Papst Franziskus persönlich, von Bischof Heinrich Timmerevers und von Pfarrer Michael Gehrke ausgeht – und letztlich ja von Jesus Christus selbst: ER ist der Herr SEINER Kirche, niemand sonst: „ICH bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh. 14, 6)

Wir grüßen Euch herzlich und wünschen Euch eine gesegnete Passions- und Osterzeit

– wir freuen uns auf unser Wiedersehen im Queergottesdienst am Montag, 12. April, 20:00 Uhr, in der Herz-Jesu-Kirche –

Eure

Bastian, Hendrik, Markus, Markus und Paul

17. März 2021 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Tagesausklang am 5.9.2020

Wir laden euch alle ganz herzlich zu unserem
diesjährigen Tagesausklang ein. Ein wenig 
ruhiger wird er sein, da wir uns ja der 
derzeitigen Situation stellen müssen. Das Motto 
des CSD: „Und was ist mit dir?“ steht auch über 
unserer Andacht. Ergänzt wird das Motto durch 
den Text von Matthäus 11, Verse 25-30: 
„… kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und 
beladen seid, …“
Wir hoffen, dass wir damit einen guten Ausklang 
des frohen Tages schaffen.
Herzlich eingeladen seid ihr also nach dem Ende 
der Demo am Alaunpark für
Sonnabend, 05. September 2020 ab 22:45 Uhr in die 
Kirche St. Martin (auch bekannt als Garnisonskirche) 
auf der Stauffenbergallee.
Beginn der Andacht 23:00 Uhr.
Also auf vom Alaunpark, den kurzen Weg durch 
den Park, zur Kirche.
Wir freuen uns auf euch!
28. August 2020 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Der CSD eV. auf Hausbesuch

Der Truck vom CSD e.V. hat uns am 13. Juni in der Prießnitzstraße besucht.

14. Juni 2020 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Amtseinführung neuer Landesbischof Sachsen

Liebe Freundinnen und Freunde,

Ihr wisst, dass im Februar der neue Landesbischof der sächsischen Landeskirche gewählt worden ist: Tobias Bilz, der uns, der LSBT-Community, seit Jahren verbunden ist. Schon im Januar 2010 lud er als damaliger Landesjugendpfarrer eine Delegation des Christlichen Schwul-LesBischen Stammtisches ein zur Ökumenischen Hauptamtlichentagung der Jugendmitarbeiter Sachsens unter dem Oberthema „leben.2010 – Lebensformen junger Menschen und die Konsequenzen für das kirchliche Handeln“, um zur Situation christlicher lesbischer, trans* und schwuler Jugendlicher zu sprechen. Auch wenn er in seinen folgenden Aufgabengebieten als Oberlandeskirchenrat nicht für uns zuständig war, blieb doch immer eine freundliche Zugewandtheit bestehen – unbeeindruckt von den homophoben Äußerungen Landesbischof Dr. Rentzings.

Markus R.

24. April 2020 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Großveranstaltungen bis 31. August leider abgesagt. In Dresden kein CSD-Stand vom Christlichen Stammtisch und kein Tagesausklang

Hier wird in Zukunft immer die aktuelle Lage erscheinen. Habt Geduld und bleibt gesund

17. April 2020 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Ostergruß

Liebe Freundinnen und Freunde,

„Der Herr ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaftig auferstanden!“ So begrüßen sich am Ostermorgen die Christen in aller Welt. 

Wir wünschen Euch ein gesegnetes Osterfest!

Ostern. Auferstehung. Hebt mich das an?

Die Evangelien berichten, als hätte ein Protokollant daneben gestanden. Nein, so war es nicht.

So ist es nicht. Sondern es geht um Dich und um mich.

Jede und jeder von uns erinnert sich an Orte und Zeiten des Endes. Wirklicher Aussichtslosigkeit. Hoffnungslosigkeit. Golgatha. Grab.

Nein, es geht nicht um Kopf hoch in der Scheiße. Nein, es geht nicht um „denn sie sind selber auferstanden“, wie Goethe im Osterspaziergang sagte. Nein, ich glaube nicht an die Auferstehung.

Ich glaube an den Auferstandenen.

Ich? Nur ich glaube so – auf meine Weise. So wie ich glaubt kein anderer. Aber ich.

Glaube? Nicht: Für wahr halten. Nicht: Verstand an der Garderobe abgeben. Altes deutsches Wort. Neues deutsches Wort vielleicht Axiom? Basis meiner Gedanke und Gefühle.

An? Ja, mit Richtung. Ausrichtung. Beziehung. Ich und ein Du. Vertrauen. Glauben als Vertrauen mit einer Vision. Wer ist: Du? Du, dem ich DANKE flüstern kann?

Den Auferstandenen? Dieses …..?….., das mich durchgetragen hat. Ich weiß nicht, wer. Der. Oder: Die. Ich staune. DU, Jesus? Wer bist DU, Jesus? Ich hätte es nicht gedacht, dass das Ende nicht das Ende war. Doch keine Sinnlosigkeit, sondern Herzenswärme.

So hat jede und jeder von uns schon kleine Ostern erlebt. Unsere Vision: wenn die wirkliche Hoffnungslosigkeit kommt, wenn ich sterben werde, morgen oder in vielen Jahren, dann wird das Ende nicht das Ende sein. Keine Sinnlosigkeit meines Lebens, sondern Herzenswärme. Es wird gut sein. Bei Jesus war es so, also kann es auch bei mir so werden.

Deshalb könnten wir eigentlich aus dem Duden die Wörter Aussichtslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit streichen. Denn sie sind wirkungslos. Stattdessen: es hat Zweck. Alles. Heute. Es wird gut sein. Weil „Gott weiß, dass ich da bin“, wie Johannes XXIII. sagte.

Danke, DU …

Euer Markus R.

So wünschen wir Euch ein gesegnetes Osterfest. „Der Herr ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaftig auferstanden!“

12. April 2020 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul
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