Christlich-Schwul-LesBischer Stammtisch Dresden

Frauenordination ist evangelisch, ein offener Brief an Ulrich Rüß

https://philippikablog.wordpress.com/2016/06/07/frauenordination-ist-evangelisch-ein-offener-brief-an-ulrich-ruess/

 

Sehr geehrter lieber Bruder Rüß,

wenn idea sie richtig zitiert, begrüßen Sie die Entscheidung der lettischen Kirchenleitung künftig keine Frauen mehr in das Pastorenamt zu ordinieren:

Die Synode habe sich bewusst von Texten der Heiligen Schrift leiten lassen und dem „enormen Druck des Zeitgeistes und der Genderideologie“ widerstanden.

Gegenübergestellt werden also die Heilige Schrift gemeinsam mit lettischen Synode auf der einen Seite – gegen den Zeitgeist und deren Kritiker, die eine „Genderideologie“ verträten auf der anderen. Nun bin ich erstens ein leidenschaftlicher Neutestamentler, nenne Jesus meinen Herrn und verehre den Apostel Paulus geradezu glühend. Andererseits bin ich der Genderideologie gegenüber höchst skeptisch eingestellt – und wurde deshalb im Assessement-Center der damaligen Nordelbischen Kirche aussortiert. Um ein Haar wäre ich niemals Pastor geworden, hätte man nicht an höherer Stelle (wie hoch entzieht sich meiner Kenntnis) eingegriffen. Außerdem beziehe ich Ihre Zeitschrift und werde zu den Jahrestreffen der kirchlichen Sammlung eingeladen, obwohl ich nie beigetreten wäre oder je einen Cent Beitrag bezahlt hätte. Offenbar ist die Mitgliedschaft erblich, mein Vater war mit Dieter Müller auf Du und überhaupt regelmäßig dabei – wenn auch ohne Funktion.

Trotz all dieser Gemeinsamkeiten muss ich Ihnen widersprechen…………………………..bitte weiterlesen, mit dem link, kopieren und in die Browserzeile eingeben.

8. Juni 2016 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Tagesabschluss, Freitag 27. Mai 2016, 23 Uhr zum CSD

27. Mai 2016, 23 Uhr

  “Und Gott sah an, alles was er gemacht hat,

und siehe es war sehr gut”

                       Die Stimmung war sehr angenehm, 
                       mit 180 Teilnehmer_innen sehr gut besucht.
                       Die Orgel und Zlil Or, Klezmermusik, 
                       gaben den musikalischen Rahmen.

IMAG0299IMAG0288Eine sehr schöne und angemehme Stimmung

 

 

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4. Juni 2016 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

CSD Dresden feiert mit kirchlicher Unterstützung

DNN NR. 120 I MITTWOCH, 25. MAI 2016

CSD Dresden feiert mit kirchlicher Unterstützung

10 000 Teilnehmer bei Parade am Sonnabend erwartet

VON PAUL FELIX MICHAELIS UND STEPHAN LOHSE

Der Christopher Street Day 2016 in Dresden soll eine Feier der Superlative werden. Mit 9,2 Kilometern haben die Dresdner die längste Route in Deutschland, verrät Ronald Zenker, Vorstand des CSD Dresden. Bis zu 10000 Teilnehmer werden erwartet, wenn die CSD-Demo am Sonnabend ab 12 Uhr unter dem Motto „Warum nicht gleich?” durch die Stadt zieht. Zum Demoende um 16 Uhr spielen auf dem Altmarkt 75 Musiker und ein 200-köpfiger Chor der Musikfestspiele Beethovens Ode an die Freude, auch das ist einmalig in Deutschland.

Das größte Novum ist die enge Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche.

Wir sind sehr froh, dass wir den Superintendenten Christian Behr als Schirmherr für den Freitag gewinnen können”, betont Zenker. Dies sei eine Premiere, noch nie habe ein Kirchenvertreter diese Rolle beim CSD übernommen. „Die Kirchen taten sich in ihrer Geschichte oft schwer mit der Anerkennung der menschlichen und gesellschaftlichen Vielfalt”, beschreibt Behr die Gründe für sein Engagement. „Und doch gilt seit Beginn der Christenheit der Grundsatz: Vor Gott haben alle Menschen die gleiche Würde.” Geplant ist am Freitag eine Abendandacht in der Kreuzkirche. Das Gebet ruft nicht nur zu mehr Toleranz und Gleichheit auf, sondern gedenkt auch denjenigen der schwul-lesbischen Gemeinschaft, die homophoben Übergriffen oder einer HIV-Infektion zum Opfer fielen.

Die CSD-Macher laden am Wochenende zudem zum Familienfest auf den Altmarkt ein, mit Riesenrad, Trampolin-Bungee, Regenbogenmanufaktur und Showbühne. „Das Wochenende kostet uns als Verein 80000 Euro, das können wir ohne finanzielle Hilfe und Sponsoren gar nicht stemmen”, so der Finanzvorstand Matthias Eibisch.

Semperopern-Intendant Wolfgang Rothe und Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) unterstützen das Wochenende als Schirmherren, unter anderem für den Regenbogen-Brunch am Sonntagvormittag. Am Sonntag um 16 Uhr enden das Festwochenende und die Kundgebungen, doch danach haben Vereine, Kirchen und Initiativen bis zum 3. Juni ein Programm rund um die Themen Lesbisch, Schwul, Transgender, Transsexuell und Queer in Deutschland und aller Welt auf die Beine gestellt. „Wie gut die Organisation geklappt hat, beweist, was man in Dresden erreichen kann, wenn man mit­einander redet”, freut sich Eibisch.

Der Christopher Street Day (CSD) ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. Der Tag erinnert an den ersten bekanntgewordenen Aufstand von Homosexuellen gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street 1969. Neben politischen Forderungen steht beim CSD das Feiern des eigenen Lebensstils im Mittelpunkt.

Hier der interessanteste Teil des Artikels:

CSD Dresden feiert mit kirchlicher Unterstützung

10 000 Teilnehmer bei Parade am Sonnabend erwartet

VON PAUL FELIX MICHAELIS UND STEPHAN LOHSE

Der Christopher Street Day 2016 in Dresden soll eine Feier der Superlative werden.

……

Das größte Novum ist die enge Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche.

Wir sind sehr froh, dass wir den Superintendenten Christian Behr als Schirmherr für den Freitag gewinnen können”, betont Zenker. Dies sei eine Premiere, noch nie habe ein Kirchenvertreter diese Rolle beim CSD übernommen. „Die Kirchen taten sich in ihrer Geschichte oft schwer mit der Anerkennung der menschlichen und gesellschaftlichen Vielfalt”, beschreibt Behr die Gründe für sein Engagement. „Und doch gilt seit Beginn der Christenheit der Grundsatz: Vor Gott haben alle Menschen die gleiche Würde.” Geplant ist am Freitag eine Abendandacht in der Kreuzkirche. Das Gebet ruft nicht nur zu mehr Toleranz und Gleichheit auf, sondern gedenkt auch denjenigen der schwul-lesbischen Gemeinschaft, die homophoben Übergriffen oder einer HIV-Infektion zum Opfer fielen.

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25. Mai 2016 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Pfarrer fordern tolerantere Landeskirche in Sachsen

DNN vom 19_Mai_2016

DNN vom 19. Mai 2016
Pfarrer fordern tolerantere Landeskirche
Fundamentalistischer Kurs in Sachsen stößt auf Kritik
VON WINFRIED MAHR
LEIPZIG. In der sächsischen Landeskirche brodelt es gewaltig. Elf Pfarrer und
Gemeindemitglieder aus Leipzig, Dresden, Meißen, Würzen, Stollberg und Schmannewitz
bieten mit einem Online-Forum jetzt eine Art Ventil. „Es herrscht große Unzufriedenheit
über den konservativen Geist in der Landeskirche, der schon an Fundamentalismus
grenzt”, sagte Christoph Maier der LVZ. Der Pfarrer der Leipziger Bethlehemgemeinde hatte
bereits zur Amtseinführung des Landesbischofs Carsten Rentzing eine kritische Petition
verfasst. Die Debatte um die Öffnung sächsischer Pfarrhäuser für homosexuelle Paare hatte
die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens vor eine Zerreißprobe gestellt. Mit dem
neuen „Forum für Gemeinschaft und Theologie” sollen Menschen ermutigt werden, „die sich
einen weltoffenen Geist in der sächsischen Landeskirche wünschen”, heißt es.
„Die sächsische Landeskirche wirkt in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend
isoliert und regressiv.” Initiativen wie die sächsische Bekenntnis-Initiative prägten „ein
einseitiges, rückwärts gerichtetes Bild, welchem wir ein anderes Verständnis von Kirche
und Glauben gegenüberstellen wollen”, fügte er hinzu. „In unsicheren Zeiten neigen Teile
der Gesellschaft dazu, sich an Altbewährtes zu klammem und Neues zu verdammen.” Die
verbreitete Homophobie sei nur ein Indikator für Ausgrenzung und Diskriminierung. „Es
drängen sich noch mehr Grundsatzfragen auf, die religiös diskutiert und progressiv
angegangen werden müssen”, betonte Maier. Landesbischof Rentzing gilt wegen seiner
Haltung zur Homosexualität als umstritten. Noch vor seiner Amtseinführung hatte er
betont, die homosexuelle Lebensweise entspreche nicht dem Willen Gottes.
Ziel des Forums sei es, „ein klares und lautes Zeichen für eine aufklärende Theologie, für
Offenheit und Vielfalt unserer Kirche” zu setzen. Das Forum wolle eine breite öffentliche
Diskussion zum Thema anstoßen und „Solidarität üben mit Menschen, die aufgrund ihrer
Lebenssituation oder Lebensweise von einzelnen Gemeinden ausgegrenzt und diskriminiert
werden”, heißt es.
Ein erstes Treffen zur Präsentation des Forums und zur öffentlichen Meinungsbildung ist
am 27. August in der Leipziger Peterskirche geplant.
* www.frei-und-fromm.de

19. Mai 2016 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Ablehnung der Trauung Homosexueller

Neun pietistische Verbände lehnen die Trauung homosexuell liebender Menschen vehement ab. Gleichzeitig sprechen sich dieselben Organisationen gegen die Herabsetzung und Ausgrenzung von Lesben und Schwulen aus. Ein widersprüchlicher, bizarrer und bigotter Akt.

mehr:
http://www.evangelisch.de/blogs/kreuz-queer/134491/13-05-2016

 

13. Mai 2016 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Horst

Erstes schwules Pastorenpaar der Nordkirche

Hier ein toller Bericht vom NDR zur Amtseinführung von Ciprian und Stefan. Einfach den link kopieren und in die Browserzeile einfügen.

Da kann die sächsische Landeskirche noch was lernen.

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Erstes-schwules-Pastorenpaar-der-Nordkirche,pastoren132.html

und das Abendblatt der Region Sandesneben schreibt:

“Zitat”Die Pastoren Mátéfy und Rost sind die ersten homosexuellen Eheleute, die gemeinsam eine Pfarrei der Nordkirche führen. Sandesneben.  Es begab sich am 24. Juni 1314, als Bischof Marquard von Ratzeburg die St. Marien-Kirche in Sandesneben einweihte. Auf einer Urkunde, die man im 17. Jahrhundert luftdicht verschlossen im Altar fand, wurde dieses Datum der Nachwelt überliefert. Für den Gottesdienst gut 700 Jahre später an selber Stelle wird auch in ein paar Jahrhunderten niemand nach einem vergilbten Dokument fahnden müssen. Welche Suchmaschine im Internet dann auch gebräuchlich sein wird, für den 8. Mai 2016 wird sie liefern: Pröpstin Frauke Eiben begrüßte am Sonntagnachmittag Stephan Rost, 38, und Ciprian Mátéfy, 33, offiziell als Pastoren der schleswig-holsteinischen Gemeinde Sandesneben. Damit führt zum ersten Mal in der Geschichte der Evangelisch-Lutherischenen Nordkirche ein homosexuelles Paar gemeinsam eine Pfarrei. Rost und Mátéfy haben 2014 geheiratet. Ganz bewusst verzichtete die Pröpstin im Gottesdienst auf eine historische Einordnung: “Das mache ich bei heterosexuellen Paaren ja auch nicht”, sagte sie nach der Zeremonie. Pastor Rost sagte in seiner ebenso klugen wie charmanten Predigt, wie wichtig Offenheit für den Glauben sei. Diese Offenheit müsse von beiden Seiten kommen; wer wollte, konnte dies als Fußnote fürs Private begreifen. Theologische Popstars einer Schwulenbewegung wollen beide ohnehin nicht sein. Interviewwünsche lehnen sie so freundlich wie bestimmt ab, viel wichtiger sei ihnen das Kennenlernen der Gemeinde. Und die ist mit über 4000 Gläubigen, verteilt auf neun Dörfer, wahrlich groß genug. Ihr gemeinsamer Amtsantritt bleibt indes ein veritables Politikum. Das Parlament der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), die Synode, hatte zwar bereits 2011 offiziell die Pfarrhäuser für Homo-Ehen geöffnet. In Sachsen, wo die beiden zunächst arbeiteten – Rost in Börln in der Nähe von Leipzig, Mátéfy in Dresden – spielte die Frage, ob schwule Pfarrer gemeinsam im Pfarrhaus leben dürfen, dennoch eine entscheidende Rolle bei der Bischofswahl 2015. Nach sechs Wahlgängen setzte sich schließlich Carsten Rentzing als Bischof der Landeskirche Sachsen mit einer Stimme Vorsprung durch. Er hatte sich zuvor sehr klar in Sachen Homosexualität geäußert: “Sie entspricht nicht dem Willen Gottes.” Bei seine Amtseinführung protestierten mehrere Pfarrer mit Regenbogen-Beffchen, der Farbe der Schwulen- und Lesben-Bewegung. Es ist ein Skandal, dass Sexualität und gleichgeschlechtliche Liebe immer noch mit Sünde verbunden werden. Für Rost und Mátéfy war die Wahl Rentzings wohl das letzte Signal, Sachsen zu verlassen. Über die Brücke, die ihnen gebaut wurde – sie hätten eine gemeinsame Pfarrei übernehmen können, wenn der Kirchenvorstand der betreffenden Gemeinde einstimmig zugestimmt hätte –, mochten sie nicht gehen. “Man ist immer abhängig von dem persönlichen Wohlergehen vieler Beteiligter”, sagt Mátéfy. In seiner Dresdner Gemeinde im Stadtviertel Johannstadt, einem sozialen Brennpunkt, löste sein Abschied Bestürzung aus. “Er war genau der Pfarrer, auf den wir lange gewartet haben”, klagt Ralf Reinsperger, Kirchenvorstand der Dresdner Gemeinde. Mátéfy habe den “Nerv der Leute getroffen”, seinetwegen seien auch Jüngere öfter in den Gottesdienst gekommen: “Manchmal gab es nach seinen Predigten spontanen Beifall.” Stattdessen darf sich jetzt Maren Meineke freuen. “Für uns sind die beiden ein Glücksfall”, sagt das Mitglied des Sandesnebener Kirchengemeinderates. Meineke, mit ihrer Familie Inhaberin von fünf Edeka-Märkten in Sandesneben und Umgebung, hat in ihrem Berufsleben schon viele Bewerbungsgespräche geführt. Selten sei sie sich so sicher gewesen wie bei der Vorstellungsrunde der Pastoren im Kirchenrat: “Die beiden haben menschlich wie fachlich einen Top-Eindruck gemacht.” Zudem hätten beide Pfarrer auch dank ihrer Auslandserfahrung die gewünschte Expertise in Sachen Flüchtlingsarbeit. Beide studierten in Rumänien, Rost legte sein Vikariat in Rom ab. Und die Gemeinde? Als Meineke ihre Mutter zum neuen Pastorenpaar fragte, sagte die nur: “Ob mich mal ein schwuler oder nicht schwuler Pastor beerdigt, ist doch nun völlig egal.” So entspannt sehen das indes nicht alle, auch Maren Meineke ist sicher, dass “darüber hinter vorgehaltener Hand schon getuschelt wird.” Auch in hohen Kirchenkreisen im Norden ist das Ja zur Homo-Ehe im Pfarramt keineswegs unumstritten. Kirche müsse “Nein sagen lernen, auch wenn die Gesellschaft Druck ausübt”, sagt der ehemalige Lübecker Bischof Ulrich Wilckens. Der habilitierte Theologe ist überzeugt, dass Homosexualität mit dem Neuen Testament nicht vereinbar sei: “Homosexuellen Menschen muss die Kirche raten, bindungslos zu leben.” Pröpstin Eiben entgegnet: “Ich sehe die Bibel immer im gesellschaftlichen Kontext – und der verändert sich. Ich finde, wir sollten uns an der Haltung Jesu orientieren, gerade wenn es um moralische Verbote geht. Gerechtigkeit, Freiheit, Verantwortung und Nächstenliebe, das sind seine Werte.” Eiben hält es für einen “Skandal, dass Sexualität und gleichgeschlechtliche Liebe immer noch mit Sünde verbunden werden. Wir sollten von Sünde reden, wenn Waffen in Krisenregionen exportiert werden oder Menschen auf der Flucht sterben.” Bei Kaffee und Kuchen waren nach dem Gottesdienst im reetdachgedeckten Gemeindesaal theologische Diskussionen indes kein Thema. “Die beiden sind sehr nett und sprechen auch so deutlich”, sagte eine ältere Dame. Und freute sich über das Marzipanherz. Die hatten die Pfarrer am Ausgang allen Frauen spendiert. War ja Muttertag.”Zitat Peter Wenig Ende”

 

 

10. Mai 2016 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Programmheft für Katholikentag zum Download

KathtagprogrammPGH2016_Web

 

hier das komplette Programmheft für den Kahtolikentag in Leipzig

Viel Spass beim Stöbern und Durchsuchen

4. Mai 2016 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

The Danish Girl

http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=1485

auch die Zeitung berichtete über das Ereignis.        ZeitungsartikelHorst

und sogar im MDR: http://www.mdr.de/mdr-info/audio-50150.html

Es war ein großes Ereignis, das viele Menschen interessierte. Aus Chemnitz und Leipzig waren auch Leute da.

Die Botschafter aus Dänemark, USA und England wohnten der Gedenkfeier bei und die Initiatoren enthüllten dann den Grabstein.

Eine sehr feierliche Begebenheit.

26. April 2016 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Evangelische Landeskirche Baden öffnet die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare

Nach langer und kontroverser Debatte: Gleichgeschlechtliche Paare können sich künftig in der Evangelischen Landeskirche Baden in einem öffentlichen Traugottesdienst segnen lassen. Die Synode bekennt sich zur “Gleichwertigkeit gleichgeschlechtlicher Liebe, Sexualität und Partnerschaft”.  Zusammen mit den Beschlüssen der Landeskirchen Rheinland und Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz setzt dieser Beschluss Maßstäbe für die weitere Gleichstellung homo- und heterosexuell liebender Menschen.

https://www.evangelisch.de/inhalte/133922/23-04-2016/badische-synode-beschliesst-traugottesdienste-fuer-homosexuelle

 

25. April 2016 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Paul

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz stellt eingetragene Lebenspartner mit Eheleuten gleich

Auch für eingetragene Lebenspartner wird es in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ab 1. Juli Traugottesdienste wie für Eheleute geben. Ein entsprechender Beschluss wurde bei der zweitägigen Frühjahrstagung der Landessynode verabschiedet. Bislang durften Pfarrer für schwule und lesbische Paare nur kürzere Segnungsgottesdienste abhalten.

Im Kirchenparlament gab es in geheimer Wahl eine große Mehrheit für die Gleichstellung. 91 Synodale stimmten für kirchliche Trauungen gleichgeschlechtlicher Paare, zehn stimmten dagegen, vier enthielten sich.

Anders als bei heterosexuellen Ehepaaren haben einzelne Pfarrer sowie die Gemeindekirchenräte in den 1.289 Kirchengemeinden in Berlin, Brandenburg und Ostsachsen allerdings das Recht, Trauungen von Lesben und Schwulen aus Gewissensgründen abzulehnen. In diesem Fall muss die Ablehnung schriftlich begründet werden, außerdem muss die Kirche betroffenen Paaren eine Alternative vermitteln.

 

 

12. April 2016 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Horst
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