Christlich-Schwul-LesBischer Stammtisch Dresden

Die sächsischen Synode kommt am Thema Homosexualität nicht vorbei

Bericht im SONNTAG vom 20. November von Andreas Roth:

Auf der Tagesordnung stand sie nicht – und doch war sie überall präsent auf der Herbsttagung der Synode: Die Diskussion zum Umgang mit Homosexuellen in der Landeskirche. Landesbischof Bohl sagte in seinem Bericht dazu: „Für die wahre Einheit der Kirche ist nach reformatorische Verständnis ein übereinstimmendes Urteil in ethischen Fragen nicht erforderlich.“ Im Frühjahr muss die Synode über die Zulassung homosexueller Partnerschaften in Pfarrhäusern entscheiden.

Der Radebeuler Pfarrer Christian Mendt warnte: „Wenn von unserer Seite nicht klare  Worte gesprochen werden, wird einer beginnenden Diskriminierung Raum gegeben.“ Dagegen sagte der Plauener Pfarrer Falk Klemm: „Viele Gemeindeglieder lesen in der Schrift, dass Homosexualität eine Sünde ist und vom Heil ausschließt. Die Synode kann nicht über Sünde und Gewissen bestimmen.“ Klemm befürchtet eine Abwanderung engagierter Gemeindeglieder.

Nach Ansicht des Inspektors der Landeskirchlichen Gemeinschaften, Matthias Dreßler, sind die unterschiedlichen Positionen nicht vermittelbar: „Denn sie haben in einem unterschiedlichen Schriftverständnis ihren Grund.“

 

22. November 2011 / Kategorie: Neuigkeiten / Autor: Horst

Sei der erste!

Schreibe mir

  • Das sind wir

    Christlich und lesbisch, fromm und schwul - wir sind beides, und das ist auch gut so.

    weiter lesen

  • Unser nächster Treff

    Montag, 06. Februar 2012

    "Gleiche Pflichten - gleiche Rechte!"
    Herzliche Einladung zum ersten Vorbereitungstreffen für den diesjährigen CSD!

    weiter lesen