Christlich-Schwul-LesBischer Stammtisch Dresden

Er ruhe in Frieden

Donnerstag, den 10. Februar 2022
Gott, der Herr 
rief zu sich unseren Bruder
und Freund, Pfarrer i. R. Horst Rasche  
Am 25. Januar 2022 verstarb er im 
Universitätsklinikum im Alter von 83 Jahren. 
Durch sein Engagement als 
Vorbereitungsteamler und durch 
seine theologischen Veröffentlichungen 
zu LSBTIQ-Themen prägte er 
länger als ein Jahrzehnt unseren 
Stammtisch nachhaltig. Nach 
Pfarrstellen in Bischheim, Uhyst 
und Dittersbach wagte er als 
kinderreicher Familienvater mit 
dem Eintritt in den Ruhestand 
als einer der ersten Pfarrer der 
Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens 
sein öffentliches Comingout. 
Ab 2017 musste er sich aus 
gesundheitlichen Gründen aus 
seinem Engagement in unserer 
Gruppe zurückziehen, seit 2019 lebte 
er im Ruheheim Bühlau. 
Trotz zunehmender gesundheitlicher
 Beeinträchtigungen bewahrte 
er sich Zufriedenheit und Dankbarkeit, 
selbst als während der 
Pandemie die Besuchsmöglichkeiten 
im Pflegeheim stark 
eingeschränkt waren. Am 3. Februar 
wurde er im corona-begrenzten 
Familien- und Freundeskreis auf 
dem Johannisfriedhof beerdigt.
 Als unser Vertreter nahm Wolfram 
daran teil und spielte die
 Orgel. Pfarrer Döring, 
St.-Michaels-Kirchgemeinde, 
predigte 
zu einem Bibelvers, der Horst 
lebenslang geprägt hatte: 
"Der Friede Christi regiere in 
euren Herzen, zu welchem ihr
 auch berufen seid." (Kol. 3,15). 
Die Gemeinde sang im 
Gottesdienst die Choräle 
„Ja, ich will euch tragen bis zum 
Alter hin“ und
 „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, 
am Grab spielte eine kleine 
Besetzung des Posaunenchores 
Dittersbach.
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Timmerevers

Samstag, den 29. Januar 2022

Bischof: „Unsere Kirche sollte Ausgrenzungen überwinden“ – queer.de

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Freitag, den 31. Dezember 2021

LogoSLBStammtisch_transp_sylvester (002)

Jahreslosung 2022

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Bewegtes Jahr

Donnerstag, den 16. Dezember 2021

Ein Jahr Queergottesdienste

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Das Buch ist da!!!!!

Montag, den 8. November 2021
.....Ihr Lieben,
am 1.12.2021 wird das Buch "Katholisch und queer", 
das "unsere" drei Synodalen beim (katholischen) 
Synodalen Weg Mirjam Gräve, Hendrik Johannemann 
und Mara Klein herausgegeben haben, erscheinen. 
Es enthält Lebens- und Glaubenszeugnisse von LSBT...
-Menschen, zum Zweiten Zeugnisse von Menschen 
aus dem "Nahbereich", nämlich Geschwister, Eltern, 
Seelsorger*innen, und zum Dritten Statements von 
Verantwortungsträger*innen aus Amtskirche, Theologie, 
Verbänden und Seelsorge
Zu diesem Buch gibt es eine kostenlose Leseprobe 
mit drei Texten aus den drei Bereichen, darunter 
der von Heinrich Timmerevers, 
Bischof von Dresden-Meißen. Bei ihm stehen 
seine Begegnungen mit dem 
"Christlichen Schwul-LesBischen 
Stammtisch Dresden" im Mittelpunkt. Mein Eindruck:
 ihr Dresdner habt ihm die Augen aufgetan 
wie Jesus in Lk 24, 27-31 den unverständigen Jüngern.
Wie gut, dass es euch gibt und dass ihr so seid,
 wie ihr seid! Liebe Grüße an euch, für eueren 
Gottesdienst und euer Treffen heute.
Willkommen als Regionalgruppe der HuK!.......

Das schrieb uns Vorstand der HuK, Thomas P
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CSD Ministand und Tagesausklang 2021

Sonntag, den 5. September 2021

Der Christlich-Schwul-LesBische-Stammtisch Dresden beim CSD Tagesausklang, 4.9.2021 bedankt sich beim CSD e. V. Dresden für die Unterstützung
und Ermöglichung für einen kleinen Stand. Danke. Der Dank gilt auch allen Mitmachern und Helfern

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TAGESAUSKLANG 4. 9. 22:15

Mittwoch, den 25. August 2021

Plakat Tagesausklang CSD

Kommt bitte Zahlreich, es wird ein interessanter Gottesdienst. Für den Stand beim CSD
am 4.9. benötigen wir noch helfende Hände. Der Stand steht von 14 bis 18 Uhr im Alaunpark. Bitte meldet euch bei Markus Raschka

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Gratulation zum 100. Jubiläum

Freitag, den 7. Mai 2021 Kategorie Neuigkeiten | 0 Kommentare »

Osterzeit

Samstag, den 3. April 2021

Liebe Freundinnen und Freunde,

Jesus wurde am Karfreitag des Jahres 30 (oder 31) gekreuzigt,

war tot und ist am übernächsten Tag, dem Ostertag, auferstanden.

Nur – wie war das damals?

Und: was bedeutet Auferstehung, und warum feiern wir heute

noch Ostern?

Zur ersten Frage hier der Link zu einem Gespräch mit der jüdischen Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Ruth Lapide:

https://www.youtube.com/watch?v=WZsqSlRjSd0 (nur der Anfang wirkt

ein bissel akademisch).

Die zweite Frage kann nur jede(r) für sich selbst beantworten: habe ich

schon einmal erlebt, dass mir Undenkbares geschieht? In

Hoffnungslosigkeit

etwas undenkbar Schönes, Warmherziges? Ein Ruf? Gar eine Berufung?

Und kann ich mir vorstellen, dass mir auch in Zukunft Undenkbares

geschehen könnte? Ostern „erklären“ geht nicht. Der Tod ist erklärbar,

aber dass das Ende nicht das Ende ist, ist nicht erklärbar. So hat jede(r)

auf die Frage, was ihr/ihm Ostern ist, eine andere Antwort, und das ist

okay so.

In diesem Sinne wünschen wir Euch ein GESEGNETES OSTERFEST!

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Trauriger Anlass. Wir lassen uns nicht entmutigen

Mittwoch, den 17. März 2021

Liebe Freundinnen und Freunde,

voll Herzlichkeit und Mitgefühl über uns: https://www.youtube.com/watch?v=et5RCNM5ZjY&t=30215s –> Zeitraum 6:55:24 bis 6:59:45. Umso enttäuschter

seine heutige Reaktion: https://www.bistum-dresden-meissen.de/aktuelles/statement . 

Noch vor Kurzem – am 5. Februar – sprach Bischof Heinrich Timmerevers

Herr Pfarrer Gehrke, Pfarrei St. Elisabeth Dresden, der „Hausherr“ der Herz-Jesu-Kirche, schrieb uns vor wenigen Minuten:

Die römische Glaubenskongregation hat in einer Stellungnahme die aktuelle katholische Lehre bekräftigt, dass Segnungen homosexueller Paare in der katholischen Kirche nicht möglich sind. Dass dies jetzt nochmal ausdrücklich unterstrichen wird, dürfte eine Reaktion auf die entsprechenden Diskussionen bei uns in Deutschland und in vielen anderen Ländern sein, in welchen genau das von vielen katholischen Christ*innen befürwortet und gefordert wird, inzwischen auch von einigen Bischöfen. Die traditionellen theologischen Begründungen für die Bewertung von Homosexualität als Sünde sind nach heutigem allgemeinen naturwissenschaftlichen und auch bibelwissenschaftlichen Erkenntnisstand ja mehr als fragwürdig. Daher sind hier Änderungen der bisherigen kirchlichen Lehre überfällig. Deshalb gibt es in der katholischen Kirche also nach wie vor eine offene innerkirchliche Diskussion, die durch ein päpstliches Machtwort nicht beendet werden wird. Die Reaktionen auf das Wort aus Rom sind in der katholischen Kirche Deutschlands daher auch sehr unterschiedlich: Einige konservative Bischöfe, aber auch manche Gläubige begrüßten die römische Äußerung, aber die offizielle Reaktion der Deutschen Bischofskonferenz lautet – frei übersetzt: „Wir nehmen das zur Kenntnis und werden weiter darüber diskutieren.“ Und viele katholische Gläubige – das habe ich in Gesprächen seither immer wieder gehört – sind fassungslos und wütend über diese römischen Aussagen. Hier findet also ein Konflikt in der katholischen Kirche statt, von dem ich hoffe, dass er im Ergebnis zu Veränderungen der heutigen kirchlichen Position führen wird. Ich bedauere sehr, dass durch diese römische Verlautbarung bei vielen Menschen neue Schmerzen verursacht und alte Wunden aufgerissen werden. Dass die ökumenischen Queergottesdienste des Christlichen Schwul-LesBischen Stammtisches Dresden in der katholischen Herz-Jesu-Kirche stattfinden, freut mich um so mehr, als es angesichts dieser Verletzungen nicht selbstverständlich ist, dass queere Menschen gern in einem katholischen Kirchenraum Gottesdienst feiern möchten. Seitens unserer Gemeinde sind Sie jedenfalls herzlich willkommen!

Herzliche Grüße
Pfarrer Michael Gehrke

Leider empfinden auch aktive römisch-katholische Christen innerhalb des Christlichen Schwul-LesBischen Stammtisches Dresden seit gestern die Verpflichtung, sich von unserer gemeinsamen Jesus-Nachfolge abzuwenden – in die Einsamkeit.

Wir bitten alle lesbischen, schwulen, bi, trans*, inter und anders queeren römisch-katholischen Christen unter uns, nicht dem Buchstaben des Gesetzes zu folgen, sondern auf die Wärme und Herzlichkeit zu rechnen, die von Papst Franziskus persönlich, von Bischof Heinrich Timmerevers und von Pfarrer Michael Gehrke ausgeht – und letztlich ja von Jesus Christus selbst: ER ist der Herr SEINER Kirche, niemand sonst: „ICH bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Joh. 14, 6)

Wir grüßen Euch herzlich und wünschen Euch eine gesegnete Passions- und Osterzeit

– wir freuen uns auf unser Wiedersehen im Queergottesdienst am Montag, 12. April, 20:00 Uhr, in der Herz-Jesu-Kirche –

Eure

Bastian, Hendrik, Markus, Markus und Paul

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