Christlich-Schwul-LesBischer Stammtisch Dresden

Luther und die gleichgeschlechtliche Liebe

Samstag, den 10. Dezember 2016

Eine Ringvorlesung an der TU Dresden.

Am 5. 12. 2016 fand die erste Vorlesung von 3en statt. Prof. Puff aus Michigan USA

hielt eine Vorlesung, wie Martin Luther zu der gleichgeschlechtlichen Liebe stand.

"Der Sonntag" schreibt einen Bericht darüber. 
Bitte Link anklicken und lesen.......

Luther

 

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Evangelische Kirche in Sachsen erlaubt Segnung von Homo-Paaren (queer.de)

Mittwoch, den 19. Oktober 2016
Artikelbild
In sächsischen Kirchen soll künftig 
auch die Partnerschaft von Schwulen 
und Lesben einen Segen Wert sein – 
außer der Pfarrer legt sein Veto ein (Bild: 
(cc) Tim Bartel / flickr)

Die sächsische Landeskirche geht ein wenig auf 
Homo-Paare zu – damit gibt sie die Rote Laterne 
beim Verhältnis zu Schwulen und Lesben an die 
württembergische Kirche ab.
Die Leitung der sächsischen Landeskirche hat auf 
ihrer Sitzung am Montag in Dresden beschlossen, 
dass Segnungen von verpartnerten Paaren ab dem 
kommenden Jahr im Gottesdienst möglich sein sollen, 
allerdings nach Angaben der Kirche nur 
"im Einzelfall". Es gibtmehrere Einschränkungen:
Pfarrerinnen oder Pfarrer haben die Möglichkeit, 
die Segnung abzulehnen. Außerdem müssen sie sich 
im Vorfeld einer Segnung mit dem Kirchenvorstand 
beraten.
 
Die von einer sechsköpfigen Arbeitsgruppe eigens 
erarbeitete liturgische Handreichung 
"Segnung von Paaren in eingetragener Lebenspartner
schaft"
soll künftig genau bestimmen, wie eine derartige 
Segnung ablaufen soll. In der Einleitung der 
Handreichung heißt es, dass es keinen 
"gesamtkirchlichen Konsens hinsichtlich der 
Segnung eingetragener Partnerschaften als 
öffentlicher Kasualhandlung" gebe und die Kirche 
daher die Entscheidung, ob Homo-Paare einen Segen 
bekommen können, den Pfarrerinnen und Pfarrern 
überlassen werde.
Segnung ist keine Trauung
Die Kirche betont, dass sich diese Handlung nicht 
als Trauung verstehe, 
"sondern als Segnung von Paaren in Eingetragener 
Lebenspartnerschaft, die damit ihren Willen zum 
Ausdruck bringen, eine Partnerschaft in 
Verlässlichkeit, in verbindlicher Treue und 
Verantwortung füreinander zu begründen". 
Die Segnung soll dann in einem Register der
Kirchgemeinde aktenkundig gemacht werden, das nur 
Schwulen und Lesben vorenthalten ist.
Mit diesem Kompromiss will die Landeskirche den 
innerkirchlichen Druck abbauen. Erst im Mai hatten 
eine Reihe von sächsischen Pfarrern ein Forum für 
eine tolerante Kirche gegründet, die 
sich für den Abbau von Diskriminierungen gegen 
Schwule und Lesben einsetzt.
In der sächsischen Landeskirche müssen auch 
homosexuelle Pfarrerinnen oder Pfarrer mit großen 
Einschränkungen leben: 
Sie dürfen beispielsweise nach einem Beschluss 
von 2012 nur mit ihrem Partner im selben Pfarrhaus 
leben, wenn sie eine eingetragene Lebenspartnerschaft 
eingegangen sind und der gesamte Kirchenvorstand 
dem Einzug des Lebenspartners zugestimmt hat – 
eine Hürde, die heterosexuelle Pfarrer nicht überwinden 
müssen. Der sächsische Landesbischof Carsten Rentzing 
sorgte außerdem für Schlagzeilen, als er behauptete, 
dass "gelebte Homosexualität" pauschal 
nicht "dem Willen Gottes" entspreche.
Bislang erlauben 18 der 20 evangelischen Landeskirchen
in Deutschland die Segnung von homosexuellen Paaren, 
in mehreren Kirchen ist zudem eine Trauungszeremonie 
möglich. Neben Sachsen zeigt sich bislang nur die 
württembergische Landeskirche restriktiv und verbietet 
die öffentliche Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren. 
Erst vergangenen Monat rüffelte die Kirchenführung einen 
Dekan aus Böblingen bei Stuttgart, weil er einem 
lesbischen Paar seinen Segen gegeben hatte.
Unten die beiden Handreichungen: die erste von der 
Sächsischen Landeskirche, die zweite von der Sächsichen
Bekenntnisinitiative (SBI)


161018_Handreichung_Segnung_Eingetragene_Partnerschaft_2016

handreichung
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Regenbogenforum e.V. Christliche LGBTI-Organisationen gründen Dachverband

Dienstag, den 4. Oktober 2016
Artikelbild
Die LGBTI-Christen wollen enger zusammenarbeiten, um Diskriminierung in den Kirchen abzubauen (Bild: (cc) BookMama / flickr)
Sieben deutsche LGBTI-Organisationen für Christen haben 
eingemeinsames Netzwerk gegründet.
Christliche LGBTI-Organisationen aus ganz Deutschland 
haben gemeinsam den Verein Regenbogenforum gegründet. 
Das hat am Dienstag 
die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) 
bekannt gegeben, die zu den Gründungsmitgliedern gehört.
Dem Forum sind bislang auch die 
Arbeitsgemeinschaft Schwule Theologie, 
das Labrystheia Netzwerk lesbischer Theologinnen und 
theologisch interessierter Lesben, 
die LesBiSchwulen Gottesdienstgemeinschaften, 
das Maria und Martha Netzwerk, 
das Netzwerk katholischer Lesben und die 
Ökumenische Arbeitsgemeinschaft Lesben und Kirche 
beigetreten.
Rund 90 Vertreter entsprechender Glaubensgruppen aus ganz 
Deutschland hatten in Bielefeld über Leitbild und Satzung 
des neuen Vereins beraten, bevor sie die 
Gründung besiegelten. "Im Regenbogenforum arbeiten 
Frauen und Männer, Menschen mit verschiedener sexueller 
Identität und Orientierung und verschiedener Konfession und 
Glaubensbekenntnisse gleichberechtigt miteinander",
so Paul Raschka vom neu gewählten Vorstand des Forums. 
Das Forum werdedie Gleichberechtigung aller LGBTI-Christinnen 
und Christen in Kirche und 
Gesellschaft fördern und einfordern.
Mehr als zwei Jahre lang hatten die Gründungsorganisationen 
die neue Form der Vernetzung vorbereitet. Die bisherige 
Zusammenarbeit, etwa bei Kirchentagen, 
soll damit noch intensiviert werden. 
"Das Regenbogenforum wird die Ziele der 
Mitgliedsgruppen in Kirche und Gesellschaft couragiert vertreten", 
versprach Dr. Anette Delbrück, die ebenfalls in den 
Vorstand gewählt wurde. 
"Dabei werden unsere Gruppen eigenständig bleiben." (pm/cw)

 

http://www.queer.de/detail.php?article_id=27204

und auch hier gibt es eine Menge zu lesen:

http://www.evangelisch.de/blogs/kreuz-queer/138939/04-10-2016

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Tag der Sachsen

Dienstag, den 6. September 2016
Kein Tag wie jeder andere. Ein ganzes Wochenende. Unser Stand 
war eingebettet zwischen Adventgemeinde und 
entschiedenen Christen, gegenüber stand der Bus vom Bibelmobil. 
Die anfänglichen komischen oder strafenden Blicke gaben sich 
bis Sonntag und wir fühlten uns gut. Neben uns stand 
der LSVD und die Zusammenarbeit funktionierte prächtig. 
Das Wetter spielte auch mit, bis auf ein paar
Stunden am Sonntag. Rocco, unser Fahrer, war das erste Mal 
bei so einem Eventdabei. Müde, aber glücklich und zufrieden
erreichten wir Sonntagabend unser zu Hause.
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Forumstag in Leipzig – ein sarkes Zeichen

Dienstag, den 30. August 2016

Noch immer sind wir alle ganz froh und erfüllt. Ungefähr 250 Teilnehmer*innen kamen aus der ganzen Landeskirche zum Forumstag am 27. August nach Leipzig. Die kirchliche Basis hat sich eindrucksvoll zu Wort gemeldet!
Eine intensive Auswertung der vielen Impulse und Ideen braucht noch etwas Zeit. Auf unserer Webseite wird mit Hochdruck gearbeitet, um alle Referate, Eindrücke und Reaktionen (Pressespiegel) für Sie aufzubereiten.
Klar ist aber schon jetzt: Der Anfang ist gemacht und es werden weitere ganz konkrete Projekte der Vernetzung, Begegnung und Akzentsetzung für unsere Landeskirche folgen. Wir sind Kirche im Prozess und das ist spannend!
Mit herzlichen Grüßen aus dem Kreis der Initiator*innen
Christoph Maier

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offener Brief von Barbara Zeitler an LB Rentzing

Montag, den 29. August 2016

Sehr geehrter Herr Landesbischof, lieber Bruder Rentzing,
vor einem Jahr sind Sie in Ihr Amt eingeführt worden. In der vergangenen Woche habe ich zwei Interviews und eine Interview-Zusammenfassung im Pressedienst idea mit Ihnen gelesen, die wohl anlässlich des Jahrestages geführt wurden. Die Interviews erschienen bei evangelisch.de und eines in den Dresdner Neuen Nachrichten (DNN), das wortgleich in der Leipziger Volkszeitung (LVZ) erschien. Während DNN und LVZ sehr viele Menschen in Sachsen erreichen, ob kirchlich oder nicht, werden idea und der längere evangelisch.de-Artikel vor allem deutschlandweit von kirchlich Interessierten wahrgenommen.
Sie sind der Landesbischof, der die Kirche nach außen vertritt, zu der ich gehöre und in der ich mein geistliches Zuhause habe, in der ich auch meine Kirchensteuer zahle.
Beim ersten Lesen der Interviews dachte ich:………….

zum Weiterlesen bitte auf den link klicken

Offener Brief an den Landesbischof.August 2016

 

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Leipzig “frei und fromm” ein Artikel im “Der Sonntag”

Montag, den 29. August 2016

“Wir sind keine Protestbewegung gegen
Bischof Rentzing”
Über 200 Christen bilden in Leipzig das Forum für Gemeinschaft und Theologie – ihnen geht es um
mehr
Andreas Roth:
Ein Gegengewicht zu konservativen Strömungen in der sächsischen Landeskirche wollen über 200
Christen bilden, die sich am Sonnabend in der Leipziger Peterskirche zum Forum für Gemeinschaft
und Theologie treffen. “Um es klar zu sagen: Wir sind keine Protestbewegung gegen Bischof
Rentzing”, stellte der Leipziger Pfarrer Christoph Maier als einer der Initiatoren gleich zu Beginn
klar. Ihnen geht es um mehr.
“Es geht nicht um Grabenkämpfe…………………………………

zum Weiterlesen bitte anklicken

Leipzig

 

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Progressive Christen in Sachsen gehen mit dem Forum „frei und fromm” in die Offensive

Dienstag, den 23. August 2016

Sachsens evangelisch-lutherische Landeskirche – eine Gemeinschaft rückwärtsgewandter Fundamentalisten? Nein, sagen liberale Christen, viele denken offen und progressiv. Sie waren nur zu leise, während gut organisierte Evangelikale, wie die „Sächsische Bekenntnis-Initiative“, mit Erklärungen gegen homosexuelle Pfarrer für Aufsehen sorgten. Jetzt gehen die Progressiven mit dem „Forum für Gemeinschaft und Theologie – frei und fromm“ in die Offensive. Am Sonnabened, 27. August treffen sie sich in Leipzig:

10:00 – 17:00 Uhr Peterskirche, Schletterstraße 5

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ja, so ist es in unserer Landeskirche …

Samstag, den 13. August 2016
Von Sven Heitkamp, Leipzig
Pfarrer Christoph Maier und Vikarin Jennifer Scherf werben um eine buntere Kirche in Sachsen.
Pfarrer Christoph Maier und Vikarin Jennifer Scherf werben um eine buntere Kirche in Sachsen.

Christoph Maier wählt seine Worte mit Bedacht. Der 42-Jährige ist Pfarrer der evangelischen Bethlehem-Gemeinde in der Leipziger Südvorstadt, verheiratet und Familienvater – aber kein Berufsrevolutionär. Jetzt allerdings legt er sich einmal mehr mit seiner Evangelischen Landeskirche und ihrem neuen Landesbischof Carsten Rentzing an. Maier gehört zu den Initiatoren der innerkirchlichen Bewegung „frei und fromm“, die für mehr Vielfalt in der Kirche eintritt. Sie will zugleich Solidarität üben mit Menschen, die wegen ihrer Lebensweise von manchen Gemeinden ausgegrenzt und diskriminiert werden, vor allem mit homosexuellen Theologen.

In jüngster Zeit mehren sich Beispiele von gleichgeschlechtlich lebenden Seelsorgern oder Kirchenmusikern, die aus dem Amt gedrängt wurden oder vorsorglich ihren Posten verlassen haben: Ein homosexueller Organist in Chemnitz-Klaffenbach darf nicht mehr im Gottesdienst spielen. Eine Pastorin wechselt den Job, um mit ihrer Frau unter einem Dach leben zu können. Ein Jugendwart im Kirchenbezirk Aue erhält Predigtverbot. Ein männliches Pastoren-Paar aus Dresden und Dahlen zieht – wohl aus einer Mischung aus Frust und Trotz – nach Schleswig-Holstein. Auf der Internetseite www.frei-und-fromm.de fallen seit diesem Frühjahr Begriffe wie „Dogmatismus“, „Lähmung“ und „geistige Enge“.

Auch der Dresdner Superintendent Christian Behr äußert sich dort. Er wünsche sich „eine offene und barmherzige Grundhaltung allen Menschen gegenüber, die vom biblischen Zeugnis geprägt ist“. Am 27. August ist nun ein Forumstag in der Leipziger Peterskirche mit Referaten und Arbeitsgruppen geplant. Pfarrer Maier hofft auf 150 bis 200 Teilnehmer.

Landesbischof Rentzing hatte vor seiner Amtseinführung vor einem Jahr eine scharfe Tonlage angeschlagen: „Die Bibel sagt, dass die homosexuelle Lebensweise nicht dem Willen Gottes entspricht.“ Dies mache es schwer, jemandem zu raten, seine Homosexualität zu leben. Und: „Wenn wir homosexuelle Beziehungen in Pfarrhäusern uneingeschränkt zuließen, würde die Kirche das Signal setzen, dass Homosexualität aus Gottes Sicht in Ordnung wäre.“

Er traf damit den Nerv konservativer Kirchenkreise. Nicht nur in Worten, auch in Regularien geht die Landeskirche einen strengen sächsischen Weg. Während die Evangelische Kirche Deutschlands die Türen der Pfarrhäuser auch für gleichgeschlechtliche Paare öffnete, ist in Sachsen eine einmütige Zustimmung der Gemeinde notwendig. Für die Besetzung einer Pfarrstelle sind die Landeskirche und der Kirchenvorstand zuständig – beides kann kaum überwindbare Hürden bedeuten.

„Nicht gerade einladend“

Jennifer Scherf gehört zu jenen, die diese Stimmung in Sachsen hautnah erleben. Sie ist mit einer Leipzigerin verheiratet und beendet gerade ihr Vikariat in der Bethlehem-Gemeinde. Nun sucht die 30-Jährige nach einer Pfarrstelle rings um Leipzig, da ihre Frau in der Region beruflich gebunden ist. „In Leipzig habe ich sehr gute Erfahrungen gesammelt“, erzählt sie. „Aber anderswo im Land begegne ich zuweilen Vorurteilen und Vorbehalten. Da gibt es viel Gesprächsbedarf, gerade wenn es um Familienbilder geht.“ Homosexualität gelte in manchen christlichen Kreisen als sündhaftes Leben und als Neigung, die nicht gelebt werden dürfe – besonders im Pfarrhaus. „Das ist nicht gerade einladend“, sagt Jennifer Scherf. Angesichts dieser Atmosphäre und der Negativbeispiele anderer Kollegen habe sie sich entschieden, zunächst außerhalb der sächsischen Landeskirche nach einer Stelle zu schauen.

Pfarrer Maier bringt es auf den Punkt: „Mit der Wahl von Bischof Rentzing ist etwas passiert, das uns schmerzt“, sagt er. In der „ohnehin zentralistisch denkenden Landeskirche“ gewinne das Konservative die Überhand über eine offene Kirche. „Es ist ein Klima entstanden, in dem Leute sagen: Denen traue ich nicht über den Weg“, so Maier. „Dagegen wollen wir einen Punkt setzten und deutlich machen: Wir stehen für eine offene, bunte, liberal denkende Kirche.“ Maier hatte schon vor der Wahl des neuen Bischofs eine Petition gestartet. Ihr Titel: „Ja-zur-Amtseinführung-Aber“.

Erklärung findet Zuspruch

„In vielen Punkten stehen wir für eine andere Kirche als die, die Dr. Carsten Rentzing bisher repräsentiert hat“, heißt es in der Erklärung, die von Hunderten Gleichgesinnten unterzeichnet wurde, darunter viele namhafte Pfarrer. Maier und seinen Glaubensbrüdern geht es dabei nicht nur um den Umgang mit Homosexualität. Warum, fragt er, habe sich die sächsische Kirchenspitze bis heute nicht selbstständig und klar zu ihrer Partnerkirche Lettland geäußert – die im Juni beschlossen hat, dass Frauen nicht mehr Pfarrerinnen werden dürfen? Und warum tut sich die Landeskirche so schwer damit, sich deutlich von Rechtsextremisten zu distanzieren?

Die Landeskirche reagiert derweil diplomatisch auf das Projekt „frei und fromm“: „Wie vielfältig und bunt unsere Landeskirche ist, zeigt nicht zuletzt die Initiative selbst“, sagte Tabea Köbsch, die Leiterin der Stabsstelle für Kommunikation und Koordination. „Das ist gut und richtig so und macht deutlich, dass unsere Kirche von Leben erfüllt ist.“

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Tauf-Fest

Sonntag, den 31. Juli 2016

„Was bedeutet denn solch Wassertaufen? Es bedeutet, dass der alte Adam in uns … soll ersäuft werden … und auferstehen ein neuer Mensch.“ An diesen Text aus dem Kleinen Katechismus erinnerte ich mich, als Melanie in der Mulde kurz untertauchte, um dann in diesem Fluss getauft zu werden.
Dieses Unter- und wieder auftauchen im Fluss macht die Bedeutung der Taufe sehr anschaulich. Bei der Taufe in unseren Kirchen wird das Wasser nur symbolisch eingesetzt. Hier konnten wir gleichsam miterleben, was sie Taufe bewirkt: Auferstehung zu einem neuen Leben.

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