Christlich-Schwul-LesBischer Stammtisch Dresden

ProChrist – die schwulenfeindliche Großveranstaltung

Montag, den 4. März 2013

In dieser Woche findet wieder einmal die evangelikale Großveranstaltungsreihe ProChrist statt.
Der Leiter Pfarrer Ulrich Parzany ist bereits mehrfach durch seine ablehnende Haltung zur Homosexualität aufgefallen. Die Homophobie gehört dank ihm zum Markenkern der Evangelisationsveranstaltung. Einige Bischöfe und viele Politiker und Personen des öffentlichen Lebens unterstützen ProChrist.
Philipp Greifenstein hat über ProChrist einen Artikel geschrieben, in dem er die Ziele und Hintergründe der evangelikalen Organisation darstellt. Hier kann er nachgelesen werden:

www.philipp-greifenstein.de/prochrist-die-schwulen-und-die-politik/

 

 

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Das ist nicht im Sinne Christi

Dienstag, den 26. Februar 2013

Jugend predigt
Günter Hänsel (16) aus Limbach-Oberfrohna predigte über Homosexualität im Pfarrhaus
Er liest viel in der Bibel und beschäftigt sich damit. Als im vorigen Jahr in unserer Landeskirche eine heftige Diskussion über homosexuelle Partnerschaften im Pfarrhaus begann, ließ ihn dieses Thema nicht mehr los.
Da er gern einmal “selbst am Pult stehen und predigen” wollte,  bewarb er sich beim Wettbewerb “Jugend predigt” der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und bekam im Oktober 2012 die Möglichkeit, eine Predigt zu halten. Sie steht unter dem Thema “Das ist nicht im Sinne Christi”.

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Günter Hänsel : „Jugend predigt“ 2012

Ein Sturm, dunkle Wolken voller Tränen, Enttäuschung, Wut zieht über die Landeskirche in Sachsen.
Kein Thema hat in der sächsischen Landeskirche für solch eine Aufregung und Diskussion gesorgt wie die Entscheidung der Synode, dass homosexuelle Pfarrer mit großer Zustimmung der Gemeinde zusammen im Pfarrhaus leben dürfen.

Was geht davor?
Welche Vorurteile kann man gegenüber Menschen haben, die von Teilen der Kirche als schwache und sündige Menschen darstellt werden?

Öffentliche Veranstaltungen und Briefe sollen dazu dienen, Menschen in der Überzeugung zu lassen, dass gelebte Homosexualität Sünde sei und vor Gott keine Zustimmung finde.

Ich frage mich, welche Gründe jemanden bewegen, derart intolerant gegen Menschen, die zur Gemeinschaft Christi gehören, zu wettern?
Geht es um den Erhalt des Bildes von der Ehe, bestehend aus Papa, Mama und Kind?
Oder geht es darum, gegen den Wandel in unsere Gesellschaft zu steuern, was Homosexualität betrifft?
Geht es also um festhalten von eigentlich überholten Ansichten?
Geht es um eine sexuelle Orientierung, die Laut der Bibel nicht der Schöpfung Gottes entspricht?
Sind Homosexuelle schlechte Christen?
Dürfen Homosexuelle nicht Christen sein?

Klar ist, dass Homosexuelle viel Leid und Verachtung zu ertragen haben.
Manch einer ist gar aus der Kirche ausgetreten, fühlte sich in der Kirche nicht mehr zu Hause und zog sich aus der Gemeinde der Gläubigen verletzt und unverstanden zurück.
Sie fühlen sich vertrieben, zweifeln an sich und ihrem Glauben.

Verlieren diese Menschen ihre Verbindung zu Jesus?

Bei Maria war das leider so. – frei erzählen:

Als ich 16 Jahre alt war, entschied ich mich dafür, mich taufen zu lassen. Ich besuchte mit acht  jungen Menschen gemeinsam den Konfirmationsunterricht. Unterricht- ein für mich falscher Ausdruck, denn wir verbrachten zusammen immer einen fröhlichen Nachmittag, dachten über Gottes Wort nach, sangen und lachten und aßen gemeinsam. Am Ende unserer Konfi-Zeit fuhren wir zusammen auf Rüstzeit und lernten uns noch besser kennen. Nach der Konfirmation war jeder von uns eingeladen, in die Junge Gemeinde zu kommen. Davon machte ich interessiert regen Gebrauch. Maria (Name geändert) war auch stets dabei. Maria und ich verstanden uns prima. Gerade mit ihr hatte ich mich in den Konfi-Stunden sehr verbunden gefühlt, unsere Ansichten über Gott und die Welt und ein gleicher Humor hatten uns einander näher gebracht. Maria kommt aus einer nicht christlichen Familie. Ihre Oma hatte ihr immer viel über Jesus erzählt, wodurch ihr Interesse am Christentum geweckt worden war. Schließlich hatte sie sich dafür entschieden, die Konfirmation zu machen.
Plötzlich aber kam Maria nicht mehr in die Junge Gemeinde. Ich dachte mir: „Vielleicht ist sie krank oder sie muss viel für dich Schule lernen.“ Jedenfalls dachte ich mir nichts Großes dabei. Nachdem sie jedoch mehrere Wochen nicht erschienen war, beschlichen mich Sorgen um sie. Dann traf ich Maria im Bus  auf dem Weg zu meiner Oma. Ich stürzte auf sie zu. Die Freude, einander wiederzusehen, konnte man von unseren Gesichtern ablesen. Natürlich fragte ich Maria, warum sie so lange nicht mehr in die Junge Gemeinde gekommen war. Was ich dann hörte, macht mich bis heute sehr traurig. Sie sagte: „Günter, ich habe zwei homosexuelle Freunde und die beiden sind mir wirklich sehr wichtig. Mein Grund, warum ich nicht mehr in die Junge Gemeinde komme, hängt damit zusammen, dass die Kirche etwas gegen Homosexuelle hat.“ In dem Moment fehlten wir die Worte und ich wusste im ersten Moment nicht, was ich ihr antworten sollte.

Ein Mädchen blieb allein, war zutiefst abgestoßen von Ansichten über Homosexuelle.
Schauen wir uns nochmal ihre Worte an, sie sagte: „Mein Grund, warum ich nicht mehr in die Junge Gemeinde komme, hängt damit zusammen, dass die Kirche etwas gegen Homosexuelle hat.“

Sollten wir uns nicht schämen, dass von unserer Kirche solch ein Bild entsteht?

Für solch einen Vorgang schäme ich mich als in der Kirche Engagierter.
Wir hören doch von der Kanzel die „Nächstenliebe“ predigen.

Und wie leben wir unsere „Nächstenliebe“?
Lassen wir jeden an unseren Tisch, wie Jesus es zu seiner Zeit getan hat?
Darf der Homosexuelle in der Kirche sich neben uns auf die erste Bank setzen?
Oder ist er es nicht wert, weil er nicht stark genug vor Gott ist, sondern mit Schwachheit geschlagen ist?
Was würde Jesus sagen?
Jesus spricht: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.”
Man kann sagen: “Meine Kraft ist in den Homosexuellen mächtig.”
Jesus wünscht sich von jedem Menschen, dass er seine Sexualität voller Liebe und Achtung lebt.
Jesus akzeptiert unterschiedliche sexuelle Orientierungen.
Jesus gibt den Menschen die Kraft, sich mit sich selbst auszusöhnen und Frieden in ihrem Leben zu finden.
Er wünscht sich keine zerbrochenen Herzen, sondern Herzen die voller Lebenslust und Leidenschaft schlagen.
Amen.

Hier kann die Predigt gesehen und gehört werden:
http://www.ekd.de/jugend-predigt/2012/22219.html

 

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aufrechten Ganges

Donnerstag, den 14. Februar 2013

Markus und Paul haben geheiratet. Eine offizielle kirchliche Segnung ist in Sachsen (noch) nicht möglich. Aber es ist mehr möglich als man denkt. Das beschreibt Markus in einem Brief an einen Gratulanten:

“Lieber Herr B,
haben Sie Dank für Ihre Gratulation! Unsererseits ist es eigentlich gar nicht so revolutionär gewesen: mich kennen Sie seit Langem, und Paul, mein Mann, ist einer der fünf Vorstände der HuK (Homosexuelle und Kirche) – wir sind entschiedene Christen, da ist nicht viel zu entscheiden gewesen. Eine viel größere Entscheidung war es wohl für Frau K., unsere Pfarrerin im Kirchspiel Dresden-Neustadt. Sie ist ja außerdem auch im Vorstand der Landessynode und Mitglied der Kirchenleitung. Sie hat gespürt, dass es uns nicht um Revolution ging, sondern um den Segen, ja sie hat uns letztlich sogar immer wieder ermahnt, dabei zu bleiben und nicht demütig leise zu treten. Nein, es wurde kein Gottesdienst zur Eheschließung, sondern ein wundervolles Konzert. Wir hatten gemeinsam mit ihr alle in den sächsischen kirchlichen Regelungen nicht ausgeschlossenen Möglichkeiten gesucht, so dass herauskam:
* statt Amtshandlung ein Geistliches Konzert mit mehreren Chören, in denen auch wir selbst mitsingen, aber eben: keine biblischen Lesungen,
* keine evangelisch-lutherische Kirche, allerdings evangelisch-lutherische Veranstaltung (quasi eingemietet) in der gastfreundlichen evangelisch-reformierten Kirche Dresden,
* weil es eine evangelisch-reformierte Kirche war, gab es keinen Altar. Die Gemeinde saß kreisförmig um einen freien Platz,
* weil laut Luther die “Ehe ein weltlich Ding” ist, gab es keinen Ringwechsel und keine Frage: “Willst du …”, sondern ausschließlich Ring-Anstecken auf dem Standesamt eine Stunde zuvor,
* keine Segnung vor einem Altar durch einen ordinierten Geistlichen, sondern quasi Segnung durch Gott selbst: EG 380 “Ja, ich will euch tragen”, dazu knieten wir beide mitten auf dem freien Platz nieder, einander zugewandt.
* Nach der 6. Strophe kamen sechs uns nahe stehende Laien (Mutter, Sohn, Freunde) zu uns, legten uns gemäß Priestertum aller Gläubigen die Hand auf und sprachen Segensvoten. Dann sangen wir die 7. Strophe.
Uns ist wichtig: dies war keine demütigende Veranstaltung mit Blick auf die Einschränkungen, sondern wir konnten voller Stolz aufrechten Ganges auf die uns gegebenen Möglichkeiten schauen, und das waren viele. Darüber sind wir sehr froh.
Die Kirche war mit etwa 200 Besuchern so voll, dass viele stehen mussten. Die Kollekte für das Engagement der HuK speziell in Sachsen erbrachte fast einen halben Tausender. Anschließend hatten wir eine super-fröhliche Feier … “

geschrieben am 18. November 2012

 

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Bei einem Manne liegen wie bei einer Frau

Mittwoch, den 13. Februar 2013

So lautet der Titel eines kleinen Heftes mit Anregungen für homosexuelle Christinnen  und Christen zum Umgang mit biblischen Texten.
Im Vorwort zu diesem Heft heißt es:
“Viele homosexuelle Christen leben in Angst und wagen nicht, sich zu ihrer Veranlagung zu bekennen. In der Gemeinde stoßen sie auf Ablehung. Die Kirche verweitert ihnen den Segen. Bibeltreue wollen es genau wissen: die Bibel ist dagegen. Dem Herrn ist es ein Greuel.
Steht es wirklich so in der Bibel? Wie sind die oft zitierten Bibelstellen zu verstehen?
Dieser kleine Leitfaden gibt einen knappen Überblick. Er erklärt den historischen und sozialen Hintergrund der einzelnen Aussagen und will helfen, die Texte aus der “Mitte der Schrift” (Luther) heraus zu verstehen.”

Interesse?
– dann schicke  deine Postanschrift an die Emailadresse:  christlicher-stammtisch@horapi.de
Wir schicken das Heft gerne zu!

 

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Auch unter Christen – Liebe zum gleichen Geschlecht

Dienstag, den 29. November 2011
Offener Brief des Kirchenbezirkes Leipziger Land

Der Superintendent des Kirchenbezirkes Leipziger Land M. Weismann hatte für den 9. November 2011 zu einem Theologischen Studientag unter dem Thema Homosexualität eingeladen. Mit Prof. Dr. Martin Steinhäuser als theologischem Berater und Pf.i.R. Horst Rasche als Betroffenem wurde das Thema Homosexualität in der Kirche intensiv beraten. Es kam zu einem konstruktiven Austausch in einem erstaunlich offenen Gesprächsklima. Als Ergebnis dieses Studientages haben 17 Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenbezirkes einen Offenen Brief veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine kompetente, klare und eindeutige Stellungnahme zu diesem Thema, wie sie aus kirchlichen Gremien nur sehr selten zu lesen ist.

Hier kann sie nachgelesen werden:  Offener Brief

 

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Liebe oder Sünde –

Donnerstag, den 20. Oktober 2011

Beitrag im SONNTAG, Wochenzeitung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

Dürfen homosexuelle Partner im Pfarrhaus leben oder gesegnet werden? Darüber gehen die Meinungen in der Landeskirche weit auseinander.
Es geht ums Ganze

Die sächsische Landeskirche ist groß. So groß, dass sich die verschiedenen Regionen und Frömmigkeitsrichtungen mitunter kaum verstehen. Gestochen scharf zeigt dies die aktuelle Debatte um gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Sie entzündet sich am neuen Pfarrerdienstgesetz der EKD, das in einem Anhang zu Paragraph 39 die Pfarrhäuser öffnet für jede Form von verbindlichen Partnerschaften – auch für homosexuelle.
Im kommenden Frühjahr soll die sächsische Landessynode über dieses Gesetz entscheiden. In einer Erklärung bitten vorab 77 meist südsächsische Gemeinden die sächsische Kirchenleitung und Synode, nichts an ihrer bisherigen Haltung zu ändern: Homosexuelle dürften zwar Pfarrer sein, aber im Pfarrhaus keine Beziehung leben.
»Unter den Gemeindegliedern ist eine große Sorge da, dass sich die Kirche in dieser Frage unter dem gesellschaftlichen Druck von ihrem Bekenntnis und der Heiligen Schrift ablöst«, sagt Gaston Nogrady. Der Pfarrer im erzgebirgischen Markersbach rief den Appell im Mai ins Leben – und fast täglich schließen sich neue Gemeinden an. Der Theologe verweist auf die Bibel: Mann und Frau seien in der Schöpfung einander zugeordnet, dies begründe das kirchliche Leitbild von Ehe und Familie. In keiner Weise aber wolle er homosexuelle Menschen diskriminieren oder zu ihren Partnerschaften eine Wertung abgeben, betont Nogrady.
Nicht alle Kritiker urteilen so differenziert. In einem Brief an sämtliche Gemeinden der Landeskirche bezeichnete ein Chemnitzer Pfarrer eine Zulassung homosexueller Partnerschaften als »Gott-widrige schwerwiegende Gefährdung unserer Landeskirche« und drohte gleichgeschlechtlich Liebenden – unter Berufung auf den Apostel Paulus im Römerbrief – mit »Gottes Zorn«.
Auf dem Pfarrertag im September kritisierte Landesbischof Jochen Bohl außergewöhnlich deutlich die »aggressive Sprache« mancher Kritiker und mahnte einen respekt- und liebevollen Umgang miteinander an.
Um das explosive Potential des Themas zu entschärfen, hatte die Kirchenleitung eigens eine Arbeitsgruppe »Homosexualität in biblischem Verständnis« eingerichtet, mit deren Abschlussbericht sie sich auf einer Klausurtagung am 20. und 21. Januar 2012 gründlich beschäftigen will.
Ob daraus ein Kurswechsel erwächst, ist offen.
Fest steht aber jetzt schon zweierlei: Die Kirchenleitung möchte auf die umstrittenen Ausführungsbestimmungen des Paragraphen 39 verzichten. Und sie hat Angst vor einem Zerbrechen der Einheit der Landeskirche.
Der Verweis auf die gefährdete Kircheneinheit aber dürfe von Seiten der Kritiker nicht als Druckmittel genutzt werden, sagt Albrecht Nollau. Der Superintendent des Kirchenbezirks Dresden Nord wünscht sich eine Diskussion des Schriftverständnisses. »Die Bibel ist von Menschen in einer ganz bestimmten Zeit geschrieben worden. Auslegung ist mehr als einfaches Ablesen – man muss auch die Intention der Bibel im Blick behalten, Zeugnis der Liebe Gottes zu sein.«
In den Großstadtgemeinden von Dresden und Leipzig indes gibt es die Debatte um homosexuelle Pfarrer kaum. Hier wurden wie in der Dresdner Kreuzkirchgemeinde in letzter Zeit sogar gleichgeschlechtliche Partner gesegnet – wenn auch nur im kleinen, seelsorgerlichen Rahmen. Mehr lassen die Beschlüsse der Landeskirche nicht zu. Doch die Stadtgemeinden gehen diesen Weg mit.
»Es gibt keine Äußerung von Jesus über die Homosexualität«, sagt der Dresdner Kreuzkirchenpfarrer Joachim Zirkler. »Aber es gibt viele Zeugnisse, wie er mit Menschen umging, die in der Gesellschaft in der Minderheit und nicht so angesehen waren.«
Liebe oder Sünde: Für viele ­Christen könnte die Haltung ihrer Landeskirche gegenüber Homosexuellen zur Bekenntnisfrage werden.

Andreas Roth

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Brief des Konvents lesbischer Pfarrerinnen und schwuler Pfarrer an die Synode

Sonntag, den 22. Februar 2009

Zum Umgang mit kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in gleichgeschlechtlicher Partnerschaft leben Text als PDF lesen: Brief an Synode Pfarrer

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Der Chefredakteur des SONNTAG nimmt den Hut

Donnerstag, den 27. November 2008

Chefredakteur Uwe von Seltmann verlässt den SONNTAG (aus DER SONNTAG vom 23.11.2008)

Es sind ewig gültige Weisheiten, die wir im alttestamentlichen Buch Kohelet (Prediger Salomo) lesen können. Der Verfasser war ein kluger, lebensnaher Mensch, der mit einer klaren Weltsicht das Geschehen unter der Sonne beschreibt. Das Buch Kohelet ist für mich eines der bedeutendsten der Weltliteratur, und je älter ich werde, desto wahrer werden mir seine Weisheiten. Eine von ihnen lautet: Alles hat seine Zeit.

Ganzen Text lesen:  seltmann[1]

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Ist Homosexualität heilbar?

Mittwoch, den 19. November 2008

idea-Streitgespräch Volker Beck/Ulrich Parzany – November 2008

Ganzen Text im PDF lesen: Streitgespraech_Beck-Parzany

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Bei einem Manne liegen wie bei einer Frau

Dienstag, den 26. August 2008

Anregungen für homosexuelle Christinnen und Christen zum Umgang mit biblischen Texten

Lesbisch oder schwul und Christ – ist das ein Widerspruch?

Viele homosexuelle Christen leben in Angst und wagen nicht, sich zu ihrer Veranlagung zu bekennen. Sie werden als Sünder abgestempelt. In der Gemeinde erfahren sie Ablehnung. Die Kirche verweigert ihnen den Segen. “Bibeltreue” wollen es genau wissen: Die Bibel ist dagegen. Dem Herrn ist es ein “Gräuel”. Steht es wirklich so in der Bibel? Wie sind die oft zitierten Bibelstellen zu verstehen? Dieser kleine Leitfaden will einen Überblick geben und erklärt den soziokulturellen Hintergrund der einzelnen Aussagen. Er will helfen, die Texte aus der “Mitte der Schrift” (Luther) heraus zu verstehen.

Leitfaden herunterladen: Leseprobe

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