<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Christlich-Schwul-LesBischer Stammtisch</title>
	<atom:link href="http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 21:08:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Katholikentag in Mannheim</title>
		<link>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/02/katholikentag-in-mannheim/</link>
		<comments>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/02/katholikentag-in-mannheim/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 18:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/?p=536</guid>
		<description><![CDATA[Auch beim diesj&#228;hrigen Katholikentag vom 16.-20. Mai in Mannheim wird es ein Themenzentrum Homosexualit&#228;t und Kirche (&#8220;HuK-Zentrum&#8221;) geben. Unter Federf&#252;hrung der &#214;kumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V. sind dieses Mal voller Engagement die befreundeten Gruppen &#8220;queerhandicap e.V.&#8221;, &#8220;Lesbisch-schwule Gottesdienstgemeinschaft&#8221;, &#8220;Netzwerk katholischer Lesben&#8221; und &#8220;&#214;kumenische Initiative Zwischenraum e.V.&#8221; beteiligt. Du bist herzlich eingeladen. N&#228;heres:  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch beim diesj&#228;hrigen Katholikentag vom 16.-20. Mai in Mannheim wird es ein Themenzentrum Homosexualit&#228;t und Kirche (&#8220;HuK-Zentrum&#8221;) geben. Unter Federf&#252;hrung der &#214;kumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V. sind dieses Mal voller Engagement die befreundeten Gruppen &#8220;queerhandicap e.V.&#8221;, &#8220;Lesbisch-schwule Gottesdienstgemeinschaft&#8221;, &#8220;Netzwerk katholischer Lesben&#8221; und &#8220;&#214;kumenische Initiative Zwischenraum e.V.&#8221; beteiligt.</p>
<p>Du bist herzlich eingeladen. N&#228;heres:  <a href="http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/wp-content/uploads/2012/02/Katholikentag.doc">Katholikentag</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/02/katholikentag-in-mannheim/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kommentar zum Kompromiss der Kirchenleitung</title>
		<link>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/kommentar-zum-kompromiss-der-kirchenleitung/</link>
		<comments>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/kommentar-zum-kompromiss-der-kirchenleitung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/?p=527</guid>
		<description><![CDATA[Lesben und Schwule werden diskriminiert und gemobbt &#8211; nach wie vor Die in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens geltenden Regeln zum Umgang mit homosexuellen Gemeindegliedern und Mitarbeiter/innen sind diskriminierend. Der am 21. Januar von der Kirchenleitung beschlossene Kompromiss macht das einmal mehr deutlich und &#228;ndert daran &#252;berhaupt nichts. So soll k&#252;nftig homosexuellen Pfarrerinnen und Pfarrern das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Lesben und Schwule werden diskriminiert und gemobbt &#8211; nach wie vor</strong><br />
Die in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens geltenden Regeln zum Umgang mit homosexuellen Gemeindegliedern und Mitarbeiter/innen sind diskriminierend. Der am 21. Januar von der Kirchenleitung beschlossene Kompromiss macht das einmal mehr deutlich und &#228;ndert daran &#252;berhaupt nichts. So soll k&#252;nftig homosexuellen Pfarrerinnen und Pfarrern das Zusammenleben im Pfarrhaus unter Auflagen gestattet werden -</p>
<p style="padding-left: 30px;">1)  nur als Einzelfalll&#246;sung<br />
2)  wenn der Kirchenvorstand „einm&#252;tig“ zustimmt<br />
3)  wenn die Betroffenen verpartnert sind</p>
<p>Dennoch begr&#252;&#223;e ich diesen Beschluss. Nat&#252;rlich ist er ein Kompromiss auf der untersten Ebene. Aber ich sehe ihn als einen wichtigen Schritt hin zu Ver&#228;nderungen in unserer Landeskirche. Nun wird es auf die Synode ankommen, die ja diesen Beschluss der Kirchenleitung auch kippen kann. Wir sind guter Hoffnung, dass die Synode im April weitergehende Regelungen beschlie&#223;en und z.B. auch die Einsegnung gleichgeschlechtlicher Paare erm&#246;glichen wird.<br />
In der Frage des Zusammenlebens im Pfarrhaus halten wir es f&#252;r wichtig, dass der jeweilige Kirchenvorstand einverstanden ist. Es ist richtig, dass dies als Voraussetzung gilt. Wenn ein Kirchenvorstand nicht hinter dem Pfarrer, der Pfarrerin, st&#252;nde, dann w&#228;ren Probleme  vorprogrammiert.<br />
Neue Regelungen in unserer Landeskirche m&#252;ssen au&#223;erdem die entschiedene Gegnerschaft der Fundamentalisten ber&#252;cksichtigen. Das ist kein Einknicken, sondern ein Ernstnehmen der Wirklichkeit. Die volle Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensformen in unserer Landeskirche kann nicht von heut auf morgen erreicht werden. Das ist ein l&#228;ngerer Prozess, der unseren entschiedenen Einsatz, aber auch unsere Geduld braucht.<br />
Ich habe keine Bedenken, dass es nur wenige Kirchenvorst&#228;nde geben k&#246;nnte, die zu einer Zustimmung bereit sind. Es gibt schon Beispiele, wo Kirchenvorst&#228;nde nach ihrer Bereitschaft zur Zusammenarbeit gefragt wurden und sich einm&#252;tig hinter die lesbische Pfarrerin, den schwulen Pfarrer gestellt haben. Nat&#252;rlich wird es auch Ablehnungen geben &#8211; nicht nur durch Kirchenvorst&#228;nde, auch durch Superintendenten (wie in einem Fall geschehen!)<br />
Die Verpartnerung als weitere Voraussetzung kann ich auch tolerieren. Es ist ja fast ein Witz, dass auf diese Weise, sozusagen durch die Hintert&#252;r, in unserer Landeskirche die Inanspruchnahme des Partnerschaftsgesetzes legalisiert wird. Bis jetzt ist sie Mitarbeitern/innen im Verk&#252;ndigungsdienst n&#228;mlich strickt untersagt.<br />
Trotz meiner Zustimmung zu diesem Kompromiss bleibe ich bei meiner Meinung: Es ist ein Skandal, dass ausgerechnet in der Kirche Homosexuelle diskriminiert, gemobbt und ausgegrenzt werden. Das schl&#228;gt der Liebe Christi ins Gesicht!<br />
Horst Rasche</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/kommentar-zum-kompromiss-der-kirchenleitung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gute Nachricht: Kompromiss im Umgang zu Homosexualit&#228;t und Pfarrhaus</title>
		<link>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/gute-nachricht-kompromiss-im-umgang-zu-homosexualitat-und-pfarrhaus/</link>
		<comments>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/gute-nachricht-kompromiss-im-umgang-zu-homosexualitat-und-pfarrhaus/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 18:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/?p=525</guid>
		<description><![CDATA[In vers&#246;hnter Verschiedenheit beieinander bleiben In ihrer Klausurtagung am 20. und 21. Januar 2012 hat sich die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens intensiv mit der Frage des Umgangs mit Homosexualit&#228;t besch&#228;ftigt. Die Kirchenleitung bekr&#228;ftigt die bleibende Bedeutung der biblischen Ordnung von Ehe und Familie als Leitbild des Zusammenlebens von Frau und Mann. Des Weiteren sollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In vers&#246;hnter Verschiedenheit beieinander bleiben</strong><br />
In ihrer Klausurtagung am 20. und 21. Januar 2012 hat sich die Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens intensiv mit der Frage des Umgangs mit Homosexualit&#228;t besch&#228;ftigt.<br />
Die Kirchenleitung bekr&#228;ftigt die bleibende Bedeutung der biblischen Ordnung von Ehe und Familie als Leitbild des Zusammenlebens von Frau und Mann. Des Weiteren sollen um der Einheit der Landeskirche willen die Feststellungen der Kirchenleitung vom 29. August 2001 fortgeschrieben werden. Die Landeskirche beh&#228;lt sich vor, in Einzelf&#228;llen gleichgeschlechtlichen Paaren das gemeinsame Leben im Pfarrhaus zu gestatten. Dies setzt die einm&#252;tige Zustimmung des zust&#228;ndigen Kirchenvorstandes zwingend voraus und ist nur bei Eingetragenen Lebenspartnerschaften m&#246;glich.<br />
Landesbischof Jochen Bohl wies in seiner Erkl&#228;rung auf die stark gegens&#228;tzlichen Auffassungen in der s&#228;chsischen Landeskirche hin, welche nur durch ein gegenseitiges Respektieren und Achten der jeweils anderen Auffassung &#252;berwunden werden k&#246;nnen. „Ich hoffe, dass die Christinnen und Christen in den Kirchgemeinden unserer Landeskirche diese Entscheidung der Kirchenleitung mittragen werden. Ich bin sicher, dass homosexuell gepr&#228;gte Menschen, mit denen wir in der Gemeinschaft der Kirche verbunden sind, als Schwestern und Br&#252;der im Glauben akzeptiert werden“, so Bohl.<br />
Eine wichtige Grundlage der Beratung bildete der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Homosexualit&#228;t in biblischem Verst&#228;ndnis“. Die Kirchenleitung w&#252;rdigt den gefundenen Konsens der AG in wichtigen Aspekten. So schlie&#223;t sie sich ausdr&#252;cklich der Einsicht an, dass der status confessionis nicht gegeben ist.<br />
Quelle: www.evlks.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/gute-nachricht-kompromiss-im-umgang-zu-homosexualitat-und-pfarrhaus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Leiden ist Homosexualit&#228;t nicht – aber ihre Verdr&#228;ngung ist es</title>
		<link>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/ein-leiden-ist-homosexualitat-nicht-aber-ihre-verdrangung-ist-es/</link>
		<comments>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/ein-leiden-ist-homosexualitat-nicht-aber-ihre-verdrangung-ist-es/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 16:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impressionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/?p=522</guid>
		<description><![CDATA[-  aus DER SONNTAG, Kirchenzeitung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens vom 22.1.2012  - Er wollte ein guter Ehemann sein und ein guter Christ. Er litt, weil sein Herz f&#252;r M&#228;nner schl&#228;gt. Er schenkte ihr immer wei&#223;e Rosen. Nie rote. »Weil Du so rein bist«, sagte er dann zu ihr. Nie sagte er: Ich liebe dich. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>-  aus DER SONNTAG, Kirchenzeitung der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens vom 22.1.2012  -<br />
Er wollte ein guter Ehemann sein und ein guter Christ. Er litt, weil sein Herz f&#252;r M&#228;nner schl&#228;gt.<br />
Er schenkte ihr immer wei&#223;e Rosen. Nie rote. »Weil Du so rein bist«, sagte er dann zu ihr. Nie sagte er: Ich liebe dich. Sie bat ihn: »Schauspielere doch mal und sag es wenigstens ein einziges Mal.« Er konnte es nicht. Sie war seine Frau.<br />
Sein Vater, Pfarrer auf dem s&#228;chsischen Land, hatte ihm beschieden: »Homo¬sexualit&#228;t kommt in Gottes Sch&#246;pfungsordnung nicht vor.« Martin Paul (alle Namen ge&#228;ndert) nahm es als Gesetz. Legte einen eisernen Ring um sein Herz. Es f&#252;hlte anders, als es durfte. Als es sollte. Schwul zu sein, das war f&#252;r ihn schweinisch, das war gegen Gott. Als er 30 wurde, hatte er noch nie einen Menschen gek&#252;sst. Und dann kam sie. Sagte: »Martin, du bist sch&#246;n.«<br />
So etwas hatte er nie zuvor geh&#246;rt. Martin und Katrin heirateten, bekamen drei Kinder. Eine christliche Ehe. 16 Jahre lang.<br />
»Ich habe immer versucht, meiner Frau ein passender Ehemann zu sein, ich wollte sie auf H&#228;nden tragen und in den Himmel f&#252;hren«, erinnert sich Martin Paul. Aber es wurde und wurde keine Liebe daraus. »Er hat es versucht«, sagt Katrin Paul. »Aber wir sind eigentlich mehr wie Geschwister.«<br />
Doch es ging. Er sagte ihr: »Ich finde M&#228;nner so sch&#246;n.« Sie antwortete: »Ich finde M&#228;nner auch so sch&#246;n.« Vor allem aber waren sie einander treu, das trug. Der eiserne Ring jedoch zog sich immer fester um Martin Pauls Herz.<br />
Sein Leben wurde zu einem Hindernislauf. So viele Anspr&#252;che, denen er gen&#252;gen musste. So viele Fallen, so viele Verstecke. Er entwickelte Pl&#228;ne, an deren Ende eine Beerdigung gestanden h&#228;tte – wenigstens das sollte ehrenvoll sein. Paul st&#252;rzte sich in die Arbeit, um zu entkommen. Er verausgabte sich. Bis zum Zusammenbruch.<br />
Thorsten Kohlmann ist ein Mann mit kr&#228;ftigem H&#228;ndedruck. Ein Handwerker mit Sinn f&#252;rs Praktische. Nie h&#228;tte er gedacht, dass es ihn trifft. Ihn, der beh&#252;tet in einer evangelischen Handwerkerfamilie aufgewachsen war. Evangelischer Kindergarten, Junge Gemeinde, Kirchvorsteher. Von Schwulen hatte er in seiner Jugend geh&#246;rt – um keinen Preis wollte er dazugeh&#246;ren.<br />
Kohlmann fand eine Frau, eine sehr gute und liebe Frau, sagt er. Bekam eine Tochter mit ihr. »Es war keine schlechte Ehe«, sagt er. Die Anziehungskraft, die sp&#228;ter zwischen ihnen fehlte, glichen sie aus mit Wanderungen, Gipfelbesteigungen, Opern- und Gottesdienstbesuchen. Doch da waren seine Gef&#252;hle f&#252;r M&#228;nner, nicht f&#252;r Frauen. Kohlmann fra&#223; es in sich hinein.<br />
Er betete oft. »Ich bin doch auch gottgewollt«, sagte er sich. »Es kann nicht gottgewollt sein, dass man sich ein Leben lang versteckt. Ich habe um einen Ausweg gebetet – und der kam eines Tages.« Ganz unerwartet. Kohlmanns Frau er&#246;ffnete ihm, dass da ein anderer Mann ist. Und Kohlmann? »Ich freue mich sehr f&#252;r dich«, sagte er ihr. »Ich dr&#252;cke dir die Daumen, dass du einen erwischst, der dich sehr liebt.« Noch immer kommen ihm die Tr&#228;nen bei der Erinnerung an diesen Moment.<br />
Thorsten Kohlmann und Martin Paul sind nun geschieden. Sie haben neue Partner – ihre Frauen auch. Alles M&#228;nner. Ihre Frauen sind ihre Freunde geblieben. In dem Café, in dem Martin Paul fr&#252;her mit seiner Frau die Hochzeitstage feierte, sitzen sie sich gegen&#252;ber. In W&#252;rde haben sie sich getrennt, aber auch in Schmerzen.<br />
»Dass ich dir das zuf&#252;gen musste, hat mir sehr weh getan«, sagt Martin und sieht lange stumm seine fr&#252;here Frau an. »Du bist nicht mein Besitz«, erwidert sie. »Man kann den anderen nicht zwingen, anders zu sein, als er ist.«<br />
Sie sch&#252;ttelt den Kopf, als sch&#252;ttele sie ihre Lebenstr&#228;ume ab. Sie denkt an ihre Kinder, ihre Verletzungen – aber auch daran, wie entspannt und gl&#252;cklich ihr fr&#252;herer Mann nun sein kann. »Ich mache Dir keinen Vorwurf«, antwortet sie ihm. »Gott schreibt auch auf krummen Linien gerade.«<br />
Andreas Roth</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/ein-leiden-ist-homosexualitat-nicht-aber-ihre-verdrangung-ist-es/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>die Kirchenleitung tagt &#8211; Aufruf zur F&#252;rbitte</title>
		<link>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/die-kirchenleitung-tagt-aufruf-zur-furbitte/</link>
		<comments>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/die-kirchenleitung-tagt-aufruf-zur-furbitte/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:40:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/?p=520</guid>
		<description><![CDATA[von Markus P&#246;che Liebe Freundinnen und Freunde, seit 2001 gelten in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens die &#8220;Hinweise der Kirchenleitung&#8221; vom 15. 11. 2001, ABl. S. B 53. Darin werden &#8211; um die &#8220;Leitbildfunktion von Ehe und Familie&#8221; nicht &#8220;zu schm&#228;lern&#8221; &#8211; &#8220;homosexuell lebende Menschen&#8221; nicht &#8220;vor Diskriminierung gesch&#252;tzt&#8221;, sondern &#8220;die Kirchenleitung hat sich auf&#8221; das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Markus P&#246;che<br />
Liebe Freundinnen und Freunde,<br />
seit 2001 gelten in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens die &#8220;Hinweise der Kirchenleitung&#8221; vom 15. 11. 2001, ABl. S. B 53. Darin werden &#8211; um die &#8220;Leitbildfunktion von Ehe und Familie&#8221; nicht &#8220;zu schm&#228;lern&#8221; &#8211; &#8220;homosexuell lebende Menschen&#8221; nicht &#8220;vor Diskriminierung gesch&#252;tzt&#8221;, sondern &#8220;die Kirchenleitung hat sich auf&#8221; das Gegenteil &#8220;verst&#228;ndigt&#8221;. Sie beruft sich &#8220;auf das biblische Zeugnis&#8221;.<br />
Seit &#252;ber einem Jahr wird in Sachsen &#246;ffentliche Meinungsbildung betrieben, ob schwule Pfarrer im Pfarrhaus wohnen d&#252;rfen &#8211; Anlass ist die Neufassung des Pfarrerdienstgesetzes und insbesondere sein § 39 durch die Evangelische Kirche in Deutschland.  (http://www.ekd.de/download/pfarrdienstgesetz.pdf)<br />
Letztlich geht es um die Grundfrage der Zulassung von Homosexualit&#228;t &#252;berhaupt: dass &#8220;eine homosexuelle Beziehung nicht im Pfarrhaus gelebt werden darf&#8221;, dient als Anlass daf&#252;r, nicht anzuerkennen, dass es lesbische und schwule Gemeindeglieder &#252;berhaupt gibt und dass sie ohne Einschr&#228;nkungen ihren Glauben leben d&#252;rften &#8211; bis hin zur Segnung anl&#228;sslich der Partnerschaftsschlie&#223;ung.<br />
Die gegens&#228;tzlichen Positionen kommen zum Ausdruck einerseits in der Markersbacher Erkl&#228;rung  (http://www.sonntag-sachsen.de/2012/01/19/in-groser-gewissensnot/) und andererseits in dem Offenen Brief der Pfarrerinnen und Pfarrer im Leipziger Land  (http://kirche-im-leipziger-land.de/kirchenbezirk/downloads/func-startdown/62/)<br />
Herzlich danken m&#246;chten wir allen, die Ihr den Offenen Brief mitunterzeichnet habt.<br />
Vom 20. &#8211; 22. Januar tagt in Dresden die Kirchenleitung, bestehend aus dem Landesbischof, den Mitgliedern des Landeskirchenamtes und Vertretern der Landessynode. Beide Positionspapiere liegen ihr vor. Vertreter beider Positionen sitzen in der Kirchenleitung. Sie wird einen Beschluss fassen, den sie im April der Landessynode vorlegen wird.<br />
Wir bitten Dich, die H&#228;nde zu falten, ein Gebet zu sprechen und eine Kerze anzuz&#252;nden.<br />
Herzliche Gr&#252;&#223;e!</p>
<p>ps:  Die Kirchenzeitung DER SONNTAG wird neben der Titelseite auch weitere  Artikel seiner Ausgabe des kommenden Wochenendes dem Thema widmen.  (http://www.sonntag-sachsen.de/)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2012/01/die-kirchenleitung-tagt-aufruf-zur-furbitte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>mit Hoffnung ins neue Jahr</title>
		<link>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/12/mit-hoffnung-ins-neue-jahr/</link>
		<comments>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/12/mit-hoffnung-ins-neue-jahr/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 21:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/?p=516</guid>
		<description><![CDATA[Hoffnungen sind wie Sterne. Man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren. Carl Schulz Der Stern, dem die drei Weisen aus dem Morgenland folgten, m&#246;ge f&#252;r uns ein Leitbild der Hoffnung sein, wenn wir in diesen Tagen in ein neues wichtiges Jahr gehen. Wichtig, weil in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hoffnungen sind wie Sterne.<br />
Man kann sie nicht erreichen,<br />
aber man kann sich an ihnen orientieren. </strong>Carl Schulz</p>
<p>Der Stern, dem die drei Weisen aus dem Morgenland folgten, m&#246;ge f&#252;r uns ein Leitbild der Hoffnung sein, wenn wir in diesen Tagen in ein neues wichtiges Jahr gehen. Wichtig, weil in der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens eine Entscheidung dar&#252;ber ansteht, wie sie mit homosexuellen Gemeindegliedern und Amtstr&#228;ger/innen umgeht. Noch ist eine Segnung Homosexueller nicht erlaubt und d&#252;rfen Pfarrerinnen und Pfarrer nicht mit ihrer Partnerin, ihrem Partner im Pfarrhaus zusammen leben.</p>
<p>Die Kirchenleitung wird sich im Januar mit diesen Fragen besch&#228;ftigen, und die Fr&#252;hjahrstagung der Landessynode muss dar&#252;ber entscheiden, ob sie einem Passus im neuen Pfarrdienstrecht der EKD zustimmt, der das Zusammenleben im Pfarrhaus erm&#246;glicht.</p>
<p>In der letzten Zeit hat es &#252;ber diese Fragen heftige Diskussionen gegeben, die nicht immer von Sachlichkeit und Achtung gegen&#252;ber homosexuell gepr&#228;gten Menschen getragen waren.</p>
<p>Der Lesbisch-schwule Pfarrkonvent unserer Landeskirche hat sich in einem Brief an die Kirchenleitung dazu ge&#228;u&#223;ert. Er stellt fest, dass es in der s&#228;chsischen Landeskirche vermutlich zu keiner einm&#252;tigen Entscheidung kommen wird. Zugleich aber gibt er der Hoffnung Ausdruck, dass es zu einer &#214;ffnung kommt, die dem in der &#214;kumene entwickelten Konzept der vers&#246;hnten Verschiedenheit entspricht. Dies w&#252;rde bedeuten, dass eine Segnung homosexueller Gemeindelieder sowie das Zusammenwohnen der Pfarrer/innen im Pfarrhaus grunds&#228;tzlich m&#246;glich wird, wobei jeder Kirchenvorstand dar&#252;ber entscheiden kann, ob er diese Regelungen in seiner Gemeinde &#252;bernimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/12/mit-hoffnung-ins-neue-jahr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mein pers&#246;nliches Glaubensbekenntnis</title>
		<link>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/12/mein-personliches-glaubensbekenntnis/</link>
		<comments>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/12/mein-personliches-glaubensbekenntnis/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 11:59:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impressionen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/?p=509</guid>
		<description><![CDATA[Mein pers&#246;nliches Glaubensbekenntnis - frei von den dem&#252;tigenden Dogmen der S&#252;hnetheologie - Es hei&#223;t, Gott sei allm&#228;chtig. Ich glaube nicht an die Allmacht Gottes, sondern an sein Allsein. Er ist in allem anwesend, alles ist von ihm erf&#252;llt. Es hei&#223;t, Gott sei ein strenger Richter, der S&#252;nde bestraft. Ich glaube nicht an einen strafenden Gott, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mein pers&#246;nliches Glaubensbekenntnis </strong><br />
- frei von den dem&#252;tigenden Dogmen der S&#252;hnetheologie -</p>
<p>Es hei&#223;t, Gott sei allm&#228;chtig.<br />
Ich glaube nicht an die Allmacht Gottes, sondern an sein Allsein.<br />
Er ist in allem anwesend, alles ist von ihm erf&#252;llt.</p>
<p>Es hei&#223;t, Gott sei ein strenger Richter, der S&#252;nde bestraft.<br />
Ich glaube nicht an einen strafenden Gott, sondern an seine Liebe.<br />
Er ist uns bedingungslos zugetan und liebt uns mit unseren Fehlern und Schw&#228;chen.</p>
<p>Es hei&#223;t, jeder Mensch sei von Geburt an verdammt und m&#252;sse erl&#246;st werden.<br />
Ich glaube nicht an die Erbs&#252;nde (laut Augsburger Bekenntnis eine &#8220;angeborene Seuche&#8221;, die alle unter den ewigen Gotteszorn verdammt), sondern an das Gute im Menschen bei aller Unvollkommenheit.</p>
<p>Es hei&#223;t, Gott lasse den gr&#246;&#223;ten Teil der Menschheit umkommen, n&#228;mlich alle, die sich nicht zu Jesus bekennen.<br />
Ich glaube nicht an einen barbarischen Gott, sondern an seine Menschenliebe.</p>
<p>Es hei&#223;t, nur aus Gnade d&#252;rfen wir Gott begegnen.<br />
Ich glaube nicht, dass ich auf Gnade angewiesen bin.<br />
Ich bin nicht ein minderwertiges misslungenes Produkt g&#246;ttlicher Sch&#246;pferkraft, sonder Teil seiner Wirklichkeit.<br />
In meiner Lebendigkeit erlebe ich Gott, sp&#252;re ich sein Wesen, nehme ich teil an seinem Wirken.</p>
<p style="text-align: right;">Horst Rasche</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/12/mein-personliches-glaubensbekenntnis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auch unter Christen &#8211; Liebe zum gleichen Geschlecht</title>
		<link>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/11/auch-unter-christen-liebe-zum-gleichen-geschlecht-2/</link>
		<comments>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/11/auch-unter-christen-liebe-zum-gleichen-geschlecht-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 20:09:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Texte]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/?p=504</guid>
		<description><![CDATA[Offener Brief des Kirchenbezirkes Leipziger Land Der Superintendent des Kirchenbezirkes Leipziger Land M. Weismann hatte f&#252;r den 9. November 2011 zu einem Theologischen Studientag unter dem Thema Homosexualit&#228;t eingeladen. Mit Prof. Dr. Martin Steinh&#228;user als theologischem Berater und Pf.i.R. Horst Rasche als Betroffenem wurde das Thema Homosexualit&#228;t in der Kirche intensiv beraten. Es kam zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<pre>Offener Brief des Kirchenbezirkes Leipziger Land</pre>
</div>
<p>Der Superintendent des Kirchenbezirkes Leipziger Land M. Weismann hatte f&#252;r den 9. November 2011 zu einem Theologischen Studientag unter dem Thema Homosexualit&#228;t eingeladen. Mit Prof. Dr. Martin Steinh&#228;user als theologischem Berater und Pf.i.R. Horst Rasche als Betroffenem wurde das Thema Homosexualit&#228;t in der Kirche intensiv beraten. Es kam zu einem konstruktiven Austausch in einem erstaunlich offenen Gespr&#228;chsklima. Als Ergebnis dieses Studientages haben 17 Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenbezirkes einen Offenen Brief ver&#246;ffentlicht. Es handelt sich dabei um eine kompetente, klare und eindeutige Stellungnahme zu diesem Thema, wie sie aus kirchlichen Gremien nur sehr selten zu lesen ist.</p>
<p>Hier kann sie nachgelesen werden:  <a href="http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/wp-content/uploads/2011/11/Offener-Brief1.pdf">Offener Brief</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/11/auch-unter-christen-liebe-zum-gleichen-geschlecht-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kurhessische Kirche segnet Homo-Partnerschaften</title>
		<link>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/11/kurhessische-kirche-segnet-homo-partnerschaften/</link>
		<comments>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/11/kurhessische-kirche-segnet-homo-partnerschaften/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 19:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/?p=499</guid>
		<description><![CDATA[In der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck k&#246;nnen sich gleichgeschlechtliche Paare im Gottesdienst k&#252;nftig segnen lassen. Mit gro&#223;er Mehrheit stimmte die Synode der rund eine Million Christen z&#228;hlenden Landeskirche am 23.11. f&#252;r diese Neuordnung. Eine solche Praxis ist damit in zehn der 22 Mitgliedskirchen der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) m&#246;glich. Bischof Martin Hein erinnerte an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck k&#246;nnen sich gleichgeschlechtliche Paare im Gottesdienst k&#252;nftig segnen lassen.<br />
Mit gro&#223;er Mehrheit stimmte die Synode der rund eine Million Christen z&#228;hlenden Landeskirche am 23.11. f&#252;r diese Neuordnung. Eine solche Praxis ist damit in zehn der 22 Mitgliedskirchen der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) m&#246;glich.<br />
Bischof Martin Hein erinnerte an die lange Schuldgeschichte der evangelischen Kirche gegen&#252;ber homosexuell lebenden Menschen. Das Thema begleite die kurhessische Kirche nun schon seit fast 20 Jahren.<br />
Die 95 Synodalen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck folgten in Hofgeismar bei f&#252;nf Gegenstimmen und neun Enthaltungen einer Vorlage des Rates der Landeskirche. Bislang war die Segnung nur im Rahmen der Seelsorge m&#246;glich. Voraussetzung einer Segnung im Gottesdienst ist neben der eingetragenen Lebenspartnerschaft, dass mindestens einer der Partner evangelisch ist, hei&#223;t es in dem Beschluss. Pfarrer d&#252;rfen zu einer solchen Handlung nicht gezwungen werden.<br />
Quelle: http://www.jesus.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/11/kurhessische-kirche-segnet-homo-partnerschaften/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die s&#228;chsischen Synode kommt am Thema Homosexualit&#228;t nicht vorbei</title>
		<link>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/11/die-sachsischen-synode-kommt-am-thema-homosexualitat-nicht-vorbei/</link>
		<comments>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/11/die-sachsischen-synode-kommt-am-thema-homosexualitat-nicht-vorbei/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 19:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/?p=497</guid>
		<description><![CDATA[Bericht im SONNTAG vom 20. November von Andreas Roth: Auf der Tagesordnung stand sie nicht &#8211; und doch war sie &#252;berall pr&#228;sent auf der Herbsttagung der Synode: Die Diskussion zum Umgang mit Homosexuellen in der Landeskirche. Landesbischof Bohl sagte in seinem Bericht dazu: „F&#252;r die wahre Einheit der Kirche ist nach reformatorische Verst&#228;ndnis ein &#252;bereinstimmendes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bericht im SONNTAG vom 20. November von Andreas Roth:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Auf der Tagesordnung stand sie nicht &#8211; und doch war sie &#252;berall pr&#228;sent auf der Herbsttagung der Synode: Die Diskussion zum Umgang mit Homosexuellen in der Landeskirche. Landesbischof Bohl sagte in seinem Bericht dazu: „F&#252;r die wahre Einheit der Kirche ist nach reformatorische Verst&#228;ndnis ein &#252;bereinstimmendes Urteil in ethischen Fragen nicht erforderlich.“ Im Fr&#252;hjahr muss die Synode &#252;ber die Zulassung homosexueller Partnerschaften in Pfarrh&#228;usern entscheiden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Der Radebeuler Pfarrer Christian Mendt warnte: „Wenn von unserer Seite nicht klare  Worte gesprochen werden, wird einer beginnenden Diskriminierung Raum gegeben.“ Dagegen sagte der Plauener Pfarrer Falk Klemm: „Viele Gemeindeglieder lesen in der Schrift, dass Homosexualit&#228;t eine S&#252;nde ist und vom Heil ausschlie&#223;t. Die Synode kann nicht &#252;ber S&#252;nde und Gewissen bestimmen.“ Klemm bef&#252;rchtet eine Abwanderung engagierter Gemeindeglieder.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: left;">Nach Ansicht des Inspektors der Landeskirchlichen Gemeinschaften, Matthias Dre&#223;ler, sind die unterschiedlichen Positionen nicht vermittelbar: „Denn sie haben in einem unterschiedlichen Schriftverst&#228;ndnis ihren Grund.“</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: right;">&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://christlicher-stammtisch.gerede-dresden.de/2011/11/die-sachsischen-synode-kommt-am-thema-homosexualitat-nicht-vorbei/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

