Christlich-Schwul-LesBischer Stammtisch Dresden

Unsere Termine

Faltblatt_2019

Achtung: Grün markierte Termine sind nicht im Gerede e. V.

           Achtung: Blau markierte Termine außer der Reihe

Uhrzeiten und Beginn bitte dem Faltblatt entnehmen. 
Unsere Besucher werden gebeten, bei den Veranstaltungen 
jeweils einen (1) Euro in die Kollektenkasse zu geben. 
Damit unterstützt ihr unser Budget, 
damit wir Stände aufbauen 
können und präsent sein können.
Beginn im Gerede 20 Uhr 

Montag, 11. 11. 20 Uhr
zu unserem nächsten Treffen wie immer 
in den Räumen des GEREDE e. V. in der Neustadt, 
Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden 
. 
Bernd will mit uns den FASCHINGSAUFTAKT FEIERN.
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Samstag, 9. November ab 18 Uhr
Mahnwache an den Stolpersteinen
Pillnitzer Str, gegenüber St. Benno Gymnasium
und 
Hopfgartenstraße im Innenhof vor
dem Kindergarten
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                        Montag, 18. November 2019,

18:00 Uhr:

Ab der Norm? – Über den Stellenwert des 
Erinnerns an Homo-, Inter- und 
Transsexuelle in unserer Gesellschaft
Neustadt: Stadtarchiv Dresden, 
Elisabeth-Boer-Straße 1, 01099 Dresden 
Prof. Thomas Kübler (Leiter Stadtarchiv Dresden) 
im Gespräch mit Christina Düring 
(Stadtarchiv Dresden), Michael Klipphahn 
(Maler und Künstler aus Dresden) und 
Dr. Alexander Zinn (Hannah-Arendt-Institut 
für Totalitarismusforschung an der TU Dresden)
Im April 2016 wurde auf dem Dresdner 
Trinitatisfriedhof die wiedererrichtete 
Grabstätte für Lili Elbe (1884-1931) 
eingeweiht. Dies stand in engem 
Zusammenhang mit der kurz zuvor 
in die Kinos gelangten Verfilmung der 
Lebensgeschichte von 
Einar Mogens Wegener/Lili Elbe aus Dänemark. 
Der Film „The Danish Girl“ basierte 
auf der Autobiografie von Lili Elbe, 
die sich Anfang der 1930er Jahre in 
Dresden als einer der ersten 
Menschen überhaupt einer 
geschlechtsangleichenden 
Operation unterzogen hatte.
Nach insgesamt vier Operationen 
kam es schließlich zu Komplikationen, 
wahrscheinlich auf Grund von 
Transplantatabstoßung, an denen 
Lili Elbe verstarb. Sie wurde 
auf dem Trinitatisfriedhof in 
Dresden-Johannstadt beigesetzt, 
das Grab in den 1960er-Jahren eingeebnet.
Die nationalsozialistische 
Homosexuellenverfolgung 
spielte über Jahrzehnte im öffentlichen 
Erinnern an die Opfer des 
Hitler-Regimes kaum eine Rolle. 
Erst in den 1990er-Jahren rückte 
sie in das Blickfeld einer breiteren 
Öffentlichkeit und der 
historischen Forschung. Gleichwohl kamen 
Rehabilitierung und Entschädigung 
der Opfer nur schleppend voran. 
Die Halbherzigkeit, mit der das Thema 
bis heute behandelt wird, steht in 
auffälligem Kontrast zur Bedeutung, d
ie der NS-Vergangenheit 
inzwischen beigemessen wird.
Dies wirft die Frage auf, 
wie aufgeklärt und offen 
unsere heutige Gesellschaft tatsächlich ist? 
Gerade im Osten Deutschlands 
scheint die Toleranz gegenüber Menschen 
mit von der Mehrheitsgesellschaft 
abweichender sexueller Orientierung 
eher schwach ausgeprägt zu sein. 
Welchen Stellenwert nimmt 
die Erinnerung an Homo-, Inter- 
und Transsexuelle im öffentlichen 
Raum ein? Wie geht unser Gemeinwesen
 mit Erinnerungsorten, 
wie dem Grab von Lili Elbe, um?
Diese und andere Fragen 
sollen im Rahmen der 
Podiumsdiskussion erörtert werden.

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Montag, 25. 11. 
 Film ab!
 (Vorbereitung: Paul)
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Montag, 9. 12.
 Advent, Advent …
 Ein besinnlicher Abend 
vor dem Weihnachtsfest
(Vorbereitung/Ort: noch offen!)
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kurzfristige Änderungen vorbehalten